Landesinformation down

Mauritius ist eine maskarenische Insel und ein unabhängiger Inselstaat, der 800km östlich von Madagaskar im Indischen Ozean liegt. Zum Staatsgebiet zählen auch die Insel Rodrigues weiter östlich und die kleine Inselgruppe der Agalegals im Norden. Zeitzone: MEZ + 3 Stunden

Die Republik Mauritius hat 1.150.000 Einwohner und misst 1865km² (+ Rodrigues mit 104km²), davon 22% Wald, 57% Ackerland, 4% Weiden.
Hauptstadt ist Port Louis mit 150.000 Einwohnern. Amtssprache ist Englisch; Französisch wird aber gleichermaßen gebraucht, da es die Hochsprache zu der Umgangssprache Kreolisch ist. Daneben werden in den jeweiligen Bevölkerungsgruppen orientalische Sprachen gesprochen, vor allem Bhojpuri, Tamil, Urdu, Hindi, Telegu und Chinesisch
Währung: 1 Rupee = 100 Cents
Ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung: Indo-Pakistanis 68.0%, Kreolen 27.0%, Chinesen 3.0%, Weiße 2.0%
Religionszugehörigkeit: Hindus 50.6%, Katholiken 27.2%, Muslime 16.3%, Protestanten 5.2%, Buddhisten 0.3%, andere 0.4%
Unabhängig ist das Land seit 1968 und 1992 wurde aus der konstitutionellen Monarchie per Verfassungsänderung eine Republik.

Mauritius und Rodrigues sind zerklüftete Vulkaninsel, die von Korallenriffen umgeben sind. Auf Mauritius steigt das Land von der breiten Küstenniederung im Norden zu einer Hochfläche an, die von Felsgipfeln umringt ist - den Kraterresten eines gewaltigen Vulkans. Höchster Berg ist der Piton de la Petite Riviere Noire 826m.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Mauritius gehören: die Vulkanlandschaft des Mokagebirges im Nordwesten, Korallenriffe, Pamplemousses, Ile aux Cerfs.
Der dichte Wald, der Mauritius einst bedeckte, ist weitgehend abgeholzt, wobei auch der Tierbestand zurückging. Zu ihm gehören einige besondere Arten wie z.B. der Borstenigel und eine Fruchtfledermaus. Auf Mauritius war auch der ausgestorbene Vogel Dodo beheimatet.

Reiseverlauf up down

1. Tag
 
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Nach 40 Minuten Flug, von Réunion kommend, erreichen wir Mauritius. Hier müssen wir das Gepäck entgegennehmen, da wir mit Air Austral geflogen sind. Dann geht es durch den Zoll und die Passkontrolle zur Einreise auf Mauritius und wir tauschen Geld, denn Euro-Land ist vorbei, hier gibt es mauritianische Rupees. Da wir heute noch weiter nach Rodrigues fliegen, müssen wir bei Air Mauritius einchecken und dort sagt man uns, daß wir zu viel Gepäck haben. Wir haben zusammen 50kg (Tauchgepäck, Motorrad-Klamotten), es seien aber nur 15kg pro Person erlaubt. Wir sind empört, da man uns in Frankfurt bei Air Mauritius gesagt hatte, dass es zwar keine Extra-Kilos fürs Tauchgepäck gibt, aber dass man 23kg pro Person mitnehmen kann. Es hilft nichts, wir müssen zahlen.
Nach 1½ Stunden Flug erreichen wir Rodrigues spät abends um 20.00Uhr. Der Airport ist sehr klein, es gibt nur ein einfaches Gebäude zur Ein- bzw. Ausreise. Wir können sofort unseren Rückflug bestätigen und unser Allradwagen ist auch da. Ohne irgendwelche Formalitäten erhalten wir das Auto und wir nehmen den Fahrer mit nach Port Maturin, dem Hauptort von Rodrigues, wo wir unser Hotel gebucht haben. Im Hotel Escale Vacances erwartet man uns und empfängt uns überaus freundlich. Wir beziehen unser Zimmer und haben endlich gute Betten. Nachdem wir uns frisch gemacht haben, gehen wir noch zur Bar und probieren das mauritianische Bier. Obwohl das Hotel voll ist, sind wir die einzigen Gäste an der Bar.

2. Tag
 
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Wir haben fantastisch geschlafen, genießen ausgiebig ein mehrgängiges Frühstücksmenue, dass man hier à la Carte auswählt und machen uns anschließend auf zur Inselerkundung. Zuerst machen wir uns Richtung Nordosten auf. Es gibt kaum Straßen oder Pisten am Meer entlang, so geht es immer wieder Richtung Inselmitte und von dort wieder zum Meer. Das man, wie im Reiseführer empfohlen, für die Insel unbedingt Allrad braucht, können wir nicht bestätigen. Bis zum frühen Nachmittag haben wir alle, aber auch wirklich alle, auf dieser Insel vorhandenen Straßen und Pisten befahren. Die Menschen hier sind sehr freundlich und zugänglich und bemühen sich, auf unser rudimentäres Französisch einzugehen, ganz anders als auf Réunion. Es verirren sich wohl auch noch nicht viele Touristen auf diese Insel. Die kleinen Orte sind noch relativ ursprünglich und von den Straßen zur Küste hinab bieten sich schöne Blicke auf das Meer und die Strände. Zurück in Port Maturin machen wir zu Fuß einen Stadtbummel, aber die Läden haben fast alle zu. So kehren wir in eine Bar ein und trinken etwas. Zurück am Hotel genießen wir den restlichen Nachmittag am herrlichen Pool und am späten Nachmittag ziehen Flughunde über unser Köpfe hinweg. Am Abend gibt es ein herrliches mauritianisches Essen am Buffet. Der abendliche Rundgang in die Stadt für einen Absacker in einer Bar erweist sich als Reinfall. Hier sind alle Bürgersteige hochgeklappt. Es gibt nur auf einigen Terrassen der Privatwohnungen geselliges Zusammensein. Also zurück zur Hotelbar.

3. Tag
 
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Beim Frühstück geht es heute sehr langsam zu, etwa ½ Stunde müssen wir warten, bis endlich unser Kaffee kommt. Nach dem wieder sehr ausgiebigen Frühstück gehen wir auf den Markt der Stadt. Hier trifft sich jeden Samstag halb Rodrigues zum Ein- und Verkauf. Hier zeigt sich die bunte Mischung der vielen Völker der Insel in ihren verschiedenen Kleidungen. Als Erfrischungsgetränk kosten wir frische Kokosmilch, die man aus der frisch aufgeschlagenen grünen Kokosnuss mittels Strohhalm trinkt. Nach dem ausgiebigen Besuch des Marktes gehen wir zurück zum Hotel, bezahlen Zimmer, Essen und das Auto und suchen die einzige Tankstelle der Insel, die etwas versteckt am Ausgang des Ortes liegt. Am Meer entlang fahren wir Richtung Flughafen. Da wir noch reichlich Zeit haben, bis das Flugzeug startet, fahren wir zum Korallensteinbruch von Petit Putte. Hier wird anscheinend schon lange nicht mehr gearbeitet, nur ein paar Souvenirhändler warten auf die wenigen Touristen. Am Strand bei Petit Putte vertreiben wir uns die Zeit und schauen einzelnen Fischern zu. Danach fahren wir zur nahegelegenen Höhle Caverne Patate, die man allerdings nur mit Genehmigung besichtigen kann. Man lässt uns nach kurzer Diskussion zum Höhleneingang hinabsteigen. Dort machen wir ein paar Fotos und klettern wieder hinaus. Draußen sind einige Tropic-Vögel unterwegs und Günter verschießt einige Filme, bis er die Vögel optimal vor der Linse hat. Dann machen wir uns auf zum Flughafen. Wir hatten vereinbart, dass wir das Auto am Flughafen wieder abgeben, aber es kommt niemand von der Autovermietung. Wir checken schon mal ein, diesmal gibt es keinen Ärger wegen zu vielen Gepäcks. Kurz vor dem Abflug rufen wir im Hotel Escale Vacanes an und schildern die Situation. Wir sollen den Schlüssel beim Zöllner abgeben. Wenige Minuten später kommt doch noch jemand, um den Wagen abzuholen. Beim Abflug haben wir gute Sicht auf Rodrigues, bei der Ankunft auf Mauritius ist es schon dunkel. Der Taxi-Fahrer von Kuxville ist da und nach gut einer Stunde Fahrt erreichen wir unser Appartement. Wir haben ein richtiges kleines Häuschen mit Küche, geräumigem Ess- und Wohnzimmer, Schlafzimmer und Dusche mit WC. Im Ofen steht unser Abendessen bereit, Brathähnchen mit Kartoffeln, dazu gibt es Salat. Im Kühlschrank steht Bier und ein leckerer Punsch bereit, den wir nach dem köstlichen Essen draußen auf unserer Terrasse mit Gartenblick genießen. Wir spannen unser Moskitonetz übers Bett und schlafen bei schwüler Hitze mit offenen Fenstern.

4. Tag
 
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Wir machen uns Frühstück und gehen zur Rezeption. Dort erhalten wir etwas Information und mieten uns ein Auto. Unser Hausmädchen ist angekommen und wir bestellen zum Abendessen Gemüsecurry. Dann fahren wir am Meer entlang Richtung Grand Baie, besichtigen den größten Hindu-Tempel des Landes und weiter geht es zum Garten von Pamplemousse (Eintritt kostenlos). Hier gibt es neben vielen exotischen Bäumen und Pflanzen auch Tiergehege mit Java-Hirschen, Vögeln und Riesenschildkröten. Zurück machen wir eine Rundfahrt um den See La Nicolaire durch die Berge und fahren wieder über Pamplemousse nach Mapon und Goodland zum Cap Malhereux. Es bleibt noch Zeit, etwas im Meer zu schwimmen. Dann geht es zu unserem Häuschen, wo unser Hausmädchen Marie Claire leckeren Gemüsecurry kocht. Diesmal genießen wir unser Essen auf der Terrasse und schaffen schon wieder eine Flasche Punsch.

5. Tag
 
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Nach dem Frühstück gehen wir zur Tauchbasis von Kuxville. Hier läuft alles etwas unkoordiniert ab. Günter fährt mit raus zum Tauchen und ich bleibe am Strand und schwimme ein wenig. Nach etwa 3 Stunden kommen die Taucher zurück. Nach dem Günter seine Taucherklamotten ausgewaschen und ein wenig ausgeruht hat, machen wir uns mit dem Auto auf nach Port Louis zur Stadtbesichtigung. Die Markthalle wird rekonstruiert, da sie 1999 abgebrannt ist. Der Markt ist nun unter neuen Ständen entlang der Straße. Die verschiedenen Fleisch- und Fischmärkte sind in Häusern untergebracht. Am Ende des Marktes gibt es auch etwas touristischen Kram, dort wird man auch etwas angemacht, ansonsten ist hier alles relaxt zu genießen. Dann wandern wir unterhalb des Fort Adeleide entlang zur chinesischen Pagode, die allerdings den weiten Weg nicht lohnt. Zurück gehen wir durchs chinesische Viertel und erreichen vorbei an der großen Moschee unseren Parkplatz wieder.
Zurück in unserem Häuschen hat unser Hausmädchen leckeren Fischcurry gebrutzelt. Heute Abend wandern wir ca. 800m zur roten Kirche und gehen gegenüber in die Bar Coin de Mire, die ab diesem Tag unser Stammlokal wird. Der lustige Besitzer mischt hier täglich seinen eigenen Hauspunsch aus vielen verschiedenen Flaschen zusammen. Beim Bezahlen unserer Rechnung gibt es diesen als Gastgeschenk dazu.

6. Tag
 
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Nach dem Frühstück machen wir uns über Port Louis nach Süden auf. In Port Louis ist gerade Rush-Hour und somit ist im Stau stehen angesagt. Nach der Stadt ist die Beschilderung sehr spärlich, aber wir finden den kleinen Umweg, der an der Küste entlang führt. Wieder auf der A3 erreichen wir über Bambous Tamarin, wo wir an den Salinen einen Fotostopp machen. Die Straße führt wieder an der Küste entlang bis La Mivoi. Dort biegen wir auf einer kleinen Straße ins Landesinnere ab, die am Black River entlang führt. Am Ende befindet sich das Informations-Haus des Nationalparks mit ein paar Volieren, in denen 2 Papageien und 2 Flughunde sind . Wir müssen auf der gleichen Straße zurück und erreichen entlang der Küste dann den Morne Brabant. Hier reiht sich eine Hotelanlage an die andere. Wir umrunden den Berg weiter, und die Straße wird zur holprigen Piste. Wieder auf der offiziellen Küstenstraße geht es bis Baie du Cap und von dort ins Landesinnere nach Terres Couleur (privates Gebiet mit 55 Rupees Eintritt), wo die Straße mit vielen Schlaglöchern versehen ist. Ab der Flussüberfahrt wird die Straße besser. Unterwegs kann man noch einen Wasserfall besichtigen, bevor man dann das Ende der Straße und die „bunte Erde“ besichtigen kann. Auf dem Gelände ist ein Gehege mit Riesenschildkröten. Man muss auf diesem Weg wieder ein Stück zurück und dann fahren wir Richtung La Crete weiter durch den Nationalpark. Am Aussichtspunkt in die Schlucht des Black Rivers gibt es viele Affen, die bei den Touristen um etwas zu Essen betteln. Ein weiterer Abzweig zur Gorge ist für das Auto gesperrt. Weiter geht es am See Mare aux Vacos vorbei bis Glen Park, dort auf den Abzweig nach Henriette und weiter bis zum See. Hier sollen irgendwo die Tamarind Falls sein, doch die Straße wird zur Privatstraße und ist gesperrt. Nach einigem Suchen bleibt nur noch eine Möglichkeit: Kurz vor dem See geht es über einen sehr holprigen Weg durch ein Zuckerrohrfeld bis zu einer Rechtskurve und wir höhren das Rauschen von Wasser. Also parken wir und finden einen schmalen, steilen Trampelpfad hinunter zum Wasserfall. Wir erreichen die Abbruchkante und sehen nur wenig vom Wasserfall selbst. Der Wasserstand des Flüsschen ist niedrig und wir gehen auf Steinen, die aus dem Wasser ragen, hinüber zur anderen Seite. Dort kann man über einen sehr beschwerlichen und steilen Weg nach unten klettern und den Wasserfall von unten betrachten.
Zurück geht es wieder über Henriette und von dort über Floreal und Cerippe zum Kraterrand des Trou aux Cerfes. Die Straße, die rund um den Krater führt ist ab 16.00 gesperrt und wir haben haben mal wieder so richtig Glück, denn es ist gerade 16.15 Uhr. Also klettern wir zu Fuß zum Rand des Kraters und laufen dort entlang ohne rechten Einblick zu erlangen. Wir fahren über die Autobahn zurück zum Appartement und genießen den am Morgen bestellten Fischcurry auf unserer Terrasse. Dann wandern wir wieder zur Stammkneipe Coin de Mire und „müssen“ wieder eine neue Mischung des Hauspunsches probieren.

7. Tag
 
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Nachts macht eine große Maus Radau, sie klettert in unserem Kleiderschrank herum und sitzt auf der Kleiderstange. Morgens ist unser Obst angeknabbert und überall liegen Mäuseköttel. Nach dem Frühstück geht Günter tauchen und ich melde unseren nächtlichen „Besuch“ an der Rezeption, die Fallen aufstellen wollen. Dann geh ich zum Strand, schwimme ein wenig und warte auf die Rückkehr der Taucher. Günter war diesmal im sogenannten „Aquarium“ tauchen und hat, in der im Boot herrschenden Hektik vor dem Tauchgang, seine Unterwasserkamera im Boot vergessen. Er ärgert sich tierisch.
Nach einer Mittagspause mit Obstsalat fahren wir am Nachmittag in den Casela Bird Park (135RS Eintritt). Neben unzähligen Vögeln gibt hier auch Riesenschildkröten, Flughunde, Tiger, Leoparden und einige Hirscharten.
Zurück in unserem Häuschen gibt es heute gegrillten Fisch zum Abendessen. In der Bar Coin de Mire werden wir wieder Tester des Hauspunsches und die Anzahl der Kostproben wird täglich mehr. Nachts macht unser „Besuch“ wieder Radau, aber wir sehen ihn heute nicht. Er hat aus allen Fallen das Brot gemopst, ohne dass diese zugeschnappt sind.

8. Tag
 
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Nach dem Frühstück geht es auf der Hauptstrecke nach Mahébourg zum Markt. Hier erfahren wir, dass montags der große Markt ist, täglich findet aber ein kleiner Markt in der Markthalle statt. Ich kaufe ein paar Gewürze wie Kurkumawurzeln, verschiedene Curry-Mischungen, Zimt und Safranfäden (zumindest hatte ich das gedacht: Der Händler zeigt mir echten Safran in einer Dose und gibt mir ein verschlossenes halbdurchsichtiges Päckchen. Zuhause in Deutschland stellen sich diese Fäden als fein geraspelte und orange-rote gefärbte Späne eines unbekannten Materials heraus). Anschließend machen wir noch einen Stadtbummel und besichtigen die große Kathedrale Notre Dame des Anges. Dann verlassen wir die Stadt Richtung Süden auf der A10 über Plaine Magnien und fahren auf der B8 und A9 durch die riesigen Zuckerrohrplantagen nach Souillac. Auf dem Parkplatz am Meer, etwas westlich von Souillac, peitscht das Meer ungebremst an die Küste. Gerade kommt ein Bus mit indischen Ausflüglern an. Sie sind in ihren bunten Saris gekleidet und stürzen sich auf den Softeisverkäufer, der das ehe schon bunte Eis noch mit bunten Streuseln verziert. Zurück fahren wir auf der A9 bis Nouvelle France und dort über die kleine Straße über Cluny und Astroea nach Riche en Eau. Das im Reiseführer beschriebene Schloss liegt etwas nördlich von Riche en Eau, sichtgeschützt hinter dichten Bäumen und Zuckerrohrfeldern. Zurück in Mahébourg verlassen wir dies in nördlicher Richtung an der Küste entlang, wo wir bis Beau Champ herrliche Blicke auf Buchten und das Meer haben. Dann geht es auf der B28 durchs Landesinnere über Centre de Flacq, wo Flughunde an der Telegrafenleitung hängen. In Poste du Flacq besuchen wir den Hindutempel Sagar Shir Mandir, der idyllisch auf einer Landzunge im Meer liegt. Weiter geht es am Meer entlang über Poudre d’Or und Grand Gaube nach Cap Malheureux. Leider ist auf dieser Strecke der Blick zum Meer völlig verbaut. Die Ferienanlagen versperren auch den Einheimischen den Weg zum Strand. Für sie sind nur noch an wenigen Stellen rund um die Insel öffentliche Strände geblieben. Zu Hause gibt es heute herrlichen Schweine-Curry und wir gehen wieder zum „Punsch-Kampftrinken “ ins Coin de Mire.

9. Tag
 
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Günter geht heute vormittags und nachmittags tauchen. Ich schnorchle ein wenig am Strand, da es hier manchmal Seepferdchen geben soll. Aber das Meer ist ziemlich trübe und außer ein paar Korallenfische und wenig übriggeblieben Korallen sehe ich nichts. Ich genieße dann eher das Schwimmen. Nach dem Nachmittagstauchgang schnorcheln wir zusammen zu einem Korallenfelsen etwas weiter draußen im Meer. Aber das Wasser ist so trübe, dass man kaum etwas sieht. Also zurück zum Strand, duschen und das Abendessen genießen. Anschließend gibt es natürlich wieder neue Punschmischungen in unserer Stammkneipe zu probieren.

10. Tag
 
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Nach dem Frühstück versuchen wir es wieder mit dem Schnorcheln zum Korallenfelsen. Aber es ist wieder zu trübe. Also machen wir uns mit dem Auto auf nach Moka, wo die Eureka Villa liegt. Weiter geht es nach Rose Hill und Quatre Bornes. Hier ist ein großer Markt, er bietet Gemüse, Obst und Sachen für den täglichen Gebrauch an. Ich kaufe herrlich frisches Kokosnussfleisch, das hier direkt aus der gerade geöffneten Kokosnuss angeboten wird. Wir fahren noch einmal zum Trou aux Cerfes und können diesmal rund um den Krater fahren. An einem Aussichtspunkt kann man in den Krater sehen. Zurück in Kuxville, bezahlen wir, verabschieden uns von Marie-Claire und packen die Koffer und genießen herrlich gegrillten Fisch im Coin de Mir. Der Besitzer schenkt uns immer wieder von seinem Hauspunsch ein und will uns nicht weglassen. Aber einmal ist Schluss und wir gehen „heim“.

11. Tag
 
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Zeitig um 5.30 Uhr ist unser Taxi da und bringt uns nach Mahébourg zum Flughafen. Dort gibt es Probleme mit der Überbuchung der Air France. Man fragt uns, ob wir mit LTU zurückfliegen würden. Na klar, wir bekommen eine satte Entschädigung, fliegen etwas früher los und haben einen Direktflug nach Frankfurt.