Anreise down

Die Royal Air Maroc fliegt von Frankfurt über Casablance nach Niamey im Niger. Jedoch sollte man berücksichtigen, dass der Niger eines der ärmsten Länder der Welt ist und somit individuell extrem schwierig zu bereisen ist. Die Regionen im nördlichen Bereich können nur mit offiziellem Führer und zum Teil mit Sondergenehmigungen besucht werden. Das Auswärtige Amt warnt derzeit vor Reisen ins Aiir-Gebirge.

Unterkunft up down

Der Reiseanbieter Oasereisen hat ein eigenes neu errichtetes Dorf in der Nähe von Niamey, im Dorf Dababanda, 23 km östlich des Flughafens und vom Stadtzentrum Niameys 33km entfernt. Es besteht aus einem Haupthaus, Küche und Lagerräume und sieben verschieden großen Rundhütten, die nur mit einem Bett, Moskitonetz und einem Sessel ausgestattet sind. Nebendran ersetzt eine Kalebasse mit Wasser und Schöpflöffel die Dusche. In diesem Dorf waren wir bei der Ankunft und der Abreise untergebracht.

In Agadez waren wir im Hotel de L’ Aiir, das ein ehemaligen Sultanspalast ist. Davon ist allerdings nicht mehr viel zu spüren, die Qualität ist gering.

Die übrigen Nächte haben wir im Zelt verbracht. Zelte wurden von Oasereisen gestellt, wir hatten allerdings unser eigenes Zelt dabei.

Gesundheit up down

Vorgeschrieben ist eine Gelbfieber-Impfung, wird bei der Einreise überprüft. Unbedingt erforderlich ist eine Malaria-Prophylaxe z.B. mit Lariam. Mückenschutz wie Autan oder Nobite, Moskitonetze und langärmelige Kleidung, damit erst gar nicht so viele Mücken stechen. Tetanus-Schutz sollte auch noch wirksam sein.

Essen up down

Die Küche ist sehr einfach, vorwiegend gibt es Reis und Soßen sowie Couscous, regional unterschiedlich auch Kebabs, gegrillten Fisch und Huhn.

Klima up down

Regenzeit ist von Juli bis September/Oktober. Von November bis März ist es sehr warm, von April bis Juni sehr heiß (45°) und trocken, von Juli bis Oktober zum Teil sehr heiß und feucht. Die Niederschlagsmenge liegt zwischen 200 und 500 mm/Jahr. Zur Zeit der Gerewol- und Tuareg-Feste im September ist das Klima für uns Europäer fast unerträglich heiß. Wir hatten tagsüber immer über 40° und nachts „kühlte“ es auf minimal 27° ab. Im Süden um Niamey kommt noch eine unerträgliche Schwüle dazu.

Literatur up down
Karten up down


Adressen up down
Links up