Anreise down

Wir haben ein Gesamtpaket für Flug und Motorradtransport nach Dubai beim Reiseanbieter Verlag Klaus Demel gebucht.
Zur Einreise in die VAE braucht man nur das übliche Einreiseformular beim Zoll auszufüllen. Kosten fallen nicht an. Nach Versicherungen für das Motorrad wurde in den VAE nie gefragt, sind aber vorgeschrieben. Bei der Ausreise aus den VAE muss man ebenfalls das übliche Formular ausfüllen und es wird eine Gebühr von 20 DH pro Person erhoben.
Das Visum für den Oman erhält man an allen offiziellen Landesgrenzen und das Single-Entry-Visum, gültig für einen vollen Monat, kostet 6 RO pro Person. Wenn man, wie wir, auch die Enklave Musandam besuchen will, darf man zu jeder Einreise nur das Single-Entry-Visum nehmen. Bei dem Multiple-Entry-Visum müssen zwischen der Aus- und Wiedereinreise drei Wochen liegen.

Unterkunft up down

Das Angebot an Hotels in den VAE ist recht gut, wobei die kleinen Ortschaften meist ohne Hotel sind. In Dubai sind vor allem im Stadtteil Deira Hotels in allen Preisklassen vielfach vorhanden.
Die Anzahl der Hotels im Oman ist noch etwas dürftig, erweitert sich allerdings immer mehr. In allen größeren Städten sind Hotels vorhanden. Die Zimmer sind relativ teuer und der Preis sagt nicht unbedingt etwas über die Qualität des Hotels aus. Man sollte sich immer die Zimmer vorher ansehen. Auch die wenigen Campingplätze sind relativ teuer.
Wir haben vorwiegend irgendwo abseits des Weges gezeltet, was problemlos möglich ist. Selbstverständlich sollte beim „wilden Camping“, der Platz wieder sauber verlassen werden.

Von uns besuchte Hotels in den VAE:

Dubai:
Country Hotel: Doppelzimmer 120 DH, nur Barzahlung, im Stadtteil Deira gelegen, einfach und mit extrem harten Betten.
Juba Hotel: Doppelzimmer 140 DH, Dreibettzimmer 160 DH, nur Barzahlung, im Stadtteil Deira gelegen, ca. 100m vom Country Hotel entfernt, gegenüber dem Fischmarkt. Zimmer und Betten ok.

Ras Al Khaima:
Nakheel Hotel: Doppelzimmer 150 DH, Kreditkarte, mit guten Betten. Im 1.Stock befindet sich eine Bar mit Alkoholausschank. Das Bier (0,5l) ist mit 12 DH auch bezahlbar. Ein Asien-Mädel singt dazu Karaoke. Zusätzliche Bar, nur für Locals, einen halben Stock unterhalb der Rezeption. Video-Musik in erträglicher Lautstärke, Bier für 11 DH.

Fujaira:
Breeze Motel: Doppelzimmer 175 DH, Kreditkarte, in Khor Kalba am Strand gelegen. Saubere, große Zimmer, gutes Restaurant.


Von uns besuchte Hotels im Oman:

Buraimi:
Dahra Hotel: Doppelzimmer 120 DH, nur Barzahlung, sehr einfaches aber akzeptables Hotel. An der Ausfahrtsstraße Richtung Sohar gelegen.
Ibra:
Ibra Hotel: Doppelzimmer 14 RO, besser Barzahlung, Zimmer und Betten o.k. man sollte sich aber ein Zimmer im hinteren Trakt nehmen, da die vorderen über der Disko liegen. Zwei Diskos mit Bar (Bier 1 RO), mäßiges chinesisches Restaurant.
Salalah :
Tourist Village: Appartement mit 3 Zimmern für 50 RO, großer Wohn- und Essraum, voll ausgestattete Küche, 2 Balkone, 3 Bäder, Zusatztoilette, am Strand gelegen, Restaurant, großes Schwimmbecken mit Wirlpool. Richtung Mughsail, ca. 2km vor dem Hilton Hotel.
Nizwa:
Tanuf Residency: Appartement mit 2 Zimmern für 20 RO, mit 2 Bädern, Wohnraum, Küche nur mit Spüle ohne Herd und Kochgeschirr, ordentlich und sauber, ca. 500m südlich des Falaj Dariz Hotel gelegen.
Khasab :
Khasab Holiday Flats: Neues und gutes Appartement-Hotel, ein Appartment mit 2 Zimmern kostet 40 RO, Küche, 2 Bäder und Extra-Bett für Andreas. An der Ausfahrtstraße zum Jebel Hafeet gelegen, ca. 2km vom Khasab Hotel entfernt

Campingplätze im Oman:

Bandar Yissar: 4 RO pro Zelt und 2 RO pro Person. 15 km südlich von Masqat am Meer beim Oman Diving Center. Saubere sanitäre Anlagen in den Umkleidekabinen des Tauchzentrums. Swimmingpool, Bar und Restaurant beim Haupthaus. Ansonsten Zeltplatz ohne schattenspendende Bäume oder Palmen am Strand. Das Mitbringen von Lebensmitteln und das Kochen ist auf dem Gelände verboten, es hat aber niemand kontrolliert. Es gibt ein zum Meer hin offenes Gebäude mit Sitzkissen ringsherum. Dies wird von den Tagesbesuchern genutzt. Morgens und abends haben wir es zum Kochen und als Aufenthaltsraum verwendet.
Bevor man zum Diving-Center abbiegt, gibt es einen Public Beach mit Bänken und Palmen, wo man kostenlos zelten kann. Die sanitären Anlagen sind sehr heruntergekommen.

Raz Al Junaiz: Eintritt und Campinggebühr pro Person 3 RO. Am Schildkrötenstrand gelegen mit einfachen aber sauberen sanitären Anlagen und mehreren windgeschützten Aufenthaltshäuschen mit Sitzgelegenheit.

Information über die einzelnen Hotels und Campingplätze sind auch in unserer Route noch mal aufgeführt

Motorradtransport up down

Unter Verlag Klaus Demel bietet Klaus Demel geführte Motorradtouren durch den Oman an, aber auch nur den Transport der Motorräder nach Dubai und zurück. Unser Paket bei Klaus Demel bestand aus dem Transport des Motorrades BMW R80 GS, der gesamten Zollabfertigung mit allen Kosten, zwei Flüge nach Duabi, eine Übernachtung in Dubai sowie je ein Abendessen für uns.
Versprochen wurde uns, dass wir die Motorräder an unserem Ankunftstag in Dubai sofort abholen könnten inklusive Zollpapieren. Die Motorräder wurden etwa vier Wochen vorher in Göppingen im Container verladen, von dort nach Hamburg aufs Schiff gebracht, das 22 Tage bis Dubai braucht. Der Container war eine Woche vor unserer Ankunft in Dubai angekommen. Die dort zuständige Firma Panalpina hatte ein Woche untätig verstreichen lassen. Auch am Samstag, unser Ankunftstag, war noch nicht viel geschehen. Das Desaster fing aber am Sonntag an, als angeblich die Papiere beim Zoll nicht mit der Lieferung übereinstimmten. Weitere Information siehe in der Tourbeschreibung.

Essen und Versorgung up down

Das Essen in den VAE und im Oman ist sehr indisch geprägt, da die kleinen Restaurants in indischer Hand sind. Vorwiegend wird Huhn und Lamm, das sehr wohlschmeckend ist, in verschiedenen Masalasoßen mit Reis, frischem Brot und einem Salat angeboten. In etwas arabisch geprägten Imbissbuden gibt es eine Suppe, Hommes, Salat, Brot und Grillspieße oder Schauwarma (Gyros-Art) und manchmal auch Fisch. Für solche Komplettgerichte mit zusätzlich frischgepressten Obstsäften und einem Kaffee zum Abschluss haben wir nie mehr als 5€ pro Person bezahlt. Besonders erwähnenswerte Restaurants sind in unserer Route beschrieben.
Ein Kaffee kostet überall 100 Baiza (bzw. 1 DH), ein Tee 50 Baiza, ein Schauwarma 200 Baiza. Fruchtsäfte gibt es ab 200 Baiza bis 1 RO je nach Größe und Art der Früchte. Trinkwasser (1½ Liter 200 Baiza ) haben wir in Flaschen gekauft, ansonsten haben alle Salate und frischgepressten Säfte unserem Darm nicht geschadet.
Die kleinen Lebensmittelläden sind gut sortiert und sind auch in kleinen Orten vorhanden. Hier gibt es über Getränke, Brot, Obst, Gemüse, Kekse, Kuchen, Dosen alles zu kaufen. Wenn man eine Bäckerei erwischt, sollte man dort das frische Fladenbrot (10 Baiza) kaufen. Es liegt nicht offen aus, ist meist in Kisten oder unter Tüchern versteckt. Man muss danach fragen. In kleineren Orten ist zwischen 13.00 und 16.00 alles geschlossen.
Das Benzin ist durchweg gut und preiswert (25-30 Cent pro Liter). Das Tankstellennetz ist sehr gut und wird immer weiter ausgebaut. Sogar an der Küstenstraße nach Salalah gibt es spätestens alle 150 km eine Tankstelle.

Gesundheit up down

Für den Oman und auch für die VAE braucht man keine besondere Gesundheitsfürsorge. Die hygienischen Bedingungen sind hervorragend. Es reicht also die übliche Reisevorsorge. Wer allerdings im Sommer nach Salalah reist, sollte sich im Tropeninstitut wegen einer Malaria-Prophylaxe erkundigen. Auch die kleinen Restaurants und Imbissstände werden staatlich kontrolliert. Unsere Mägen haben alle Fruchtsäfte und Salate und andere nicht abgekochten Lebensmittel gut verdaut.

Klima up down

Das Sultanat Oman kann grob in drei Klimazonen eingeteilt werden:
Im Küstenbereich des Nordens, also auch in Masqat, herrscht subtropisches Klima. Die Sommer sind sehr heiß mit hoher Luftfeuchtigkeit, im Winter herrschen dagegen untertags sehr angenehme Temperaturen um die 25°C. In dieser Zeit fallen allerdings auch die meisten Niederschläge, die sich in Wadis sammeln und dann oft in großen Flutwellen zu Tal rasen. Im Zentraloman, mit seinen weiten Wüsten und Gerölllandschaften, überwiegt trockenes Klima, das in den Sommermonaten durchaus 50°C erreichen kann und generell sehr niederschlagsarm ist. Und schließlich im Süden, die Dhofar-Region. Von Juni bis September liegt sie im Einflussbereich des khareef, des Südwest-Monsuns. Dieser beschert ihr ein tropisches Klima. Ab Oktober werden die Temperaturen niedriger, die Tageswerte steigen dann auf etwa 30°C, das Meer beruhigt sich, (in der Monsunzeit ist das Baden verboten) und ist angenehm warm. Die am besten für Europäer geeignete Reisezeit ist daher von Oktober bis Anfang steigen April.

Literatur up down
Karten up down


Adressen up down
Links up