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Sighisoara (Schässburg) Rumänien liegt in Mitteleuropa und grenzt an Bulgarien, Serbien, Montenegro, Ungarn, Ukraine und Moldawien. Im Osten grenzt es an das Schwarze Meer. Im Landesinnern liegt der Bogen der Karpaten, im Süden das Banater Gebirge und im Westen das Apusiengebirge. Die Donau fließt im Osten in das Schwarze Meer und bildet dort das große Donaudelta.

Die Fläche Rumäniens beträgt 240 000km² (also etwas kleiner als Deutschland mit 260 000km²) und hat 22 Mio. Einwohner. Die Hauptstadt Bukarest hat 2 Mio. Einwohner. Die Amtssprache Rumäniens ist rumänisch, das von 89,5 % der Bevölkerung des Landes gesprochen wird. Die größten Minderheitensprachen sind ungarisch (6,6 %) und romanes (2,5 %). Der Anteil der deutschen Sprache liegt heute bei etwa 0,3 %. 87% der Bevölkerung gehören der rumänisch Orthodoxen Kirche an, die anderen der lutherischen und römisch katholischen Kirche und am Schwarzen Meer gibt es ein paar Moslem-Gemeinden.

Die meisten in Rumänien heimischen Tiere leben in den gemäßigten Laubwäldern. Das unter dem Schutz der UNESCO stehende Donaudelta ist der Lebensraum von über 4000 Tier- und über 1000 Pflanzenarten. In den Karpaten leben die zahlreichsten europäischen Populationen von großen Säugetieren wie Braunbären (ca. 6660), Wölfe (ca. 3100) und Luchse (ca. 1500). Wir haben leider keines der großem Säugetiere gesehen, noch gehört.

Sehenswert sind die faszinierende Gebirgswelt der Karpaten, das Donaudelta und die ursprüngliche Landschaft in Maramures. Die Städte Sibiu (Hermannsstadt), Sighisoara (Schässburg), Brasov und Cluj Napoca (Klausenburg) sind mit ihrem mittelalterlichen Erscheinungsbild besonders sehenswert. Weiterhin interessant sind die Kirchenburgen nördlich von Sibiu, die Donauklöster südlich von Suceava und die Holzkirchen in der Marmatiei.
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Heidelberg - St. Pölten (Mayerling) (702km) up down
Auf dem Campingplatz Paradise Garden Bei dichter Bewölkung fahren wir los, doch es wird unterwegs immer sonniger. Am Grenzübergang zu Österreich kaufen wir die 10-Tage gültige Vignette (4,30 Euro) und fahren auf der A21 bis kurz hinter St. Pölten, fahren von der Autobahn ab und folgen den Hineisschildern zu einem Campingplatz. Über Mayerling landen wir schließlich auf dem abgelegenen Campingplatz "Paradise Garden". Wir können noch kurz vor dem ersten Regenschauer unser Zelt aufbauen. Da es hier kein Restaurant oder kleinen Laden gibt und wir keine Lust haben im Regen zum nächsten Ort zu fahren, müssen wir zwangsweise schon unsere erste Fertigfutter-Notration verkochen. Dann verkriechen wir uns ins Zelt, weil es regnet.
St.Pölten - Arad (Ghiorac) (593km) up down
Bierreklame an der rumänischen Grenze In der Nacht hört der Regen auf und am Morgen ist es trocken. Wir fahren zurück zur Autobahn und haben an der österreichisch-ungarischen Grenze lange Wartezeit wegen der ungarischen Vignette (7 Euro für 4 Tage). Die Einreise nach Ungarn ist schnell und problemlos. Die Fahrt geht durch tristes plattes Land mit riesigen Maisfeldern. Die Autobahn endet in Szeged und wir brauchen lange bis wir durch die volle und heiße Stadt durch sind. Der Teer ist aufgeweicht, tiefe Spurrillen und kantige Straßenbahnschienen machen den Fahrbahnwechsel zum Abenteuer. Die Einreise nach Rumänen geht ebenfalls schnell, hier braucht man keine Vignette fürs Motorrad. Der ausgewiesene Campingplatz vor Arad existiert nicht, deshalb fahren wir weiter. Arad's Zitadelle wollen wir uns aber doch ansehen. Sie sieht von außen wie ein flacher Betonbunker aus und versteckt sich hinter Bäumen. So hatten wir uns eine Zitadelle nicht vorgestellt. Zwischen Zitadelle und dem Fluss Mures entsteht ein neuer Campingplatz, neue bunte Hütten stehen schon. Bei sonnigem und heißem Wetter fahren wir weiter Richtung Lipova und biegen vorher am See entlang nach Ghiorac ab. Dort finden wir den im Ort ausgeschilderten Campingplatz "Camping Route Roemenie". Hier gibt es ein Empfangsgetränk gratis, Bäume, Sitzplätze mit Sonnenschirm und saubere Sanitäranlagen für 28 RON. Der Besitzer hat eine Beschreibung von anderen Touristen über existierende Campingplätze in Rumänien. Wir zeichnen uns diese in die Reise-Know-How Karte ein. Der Minimarkt liegt ca. 200m entfernt an der Hauptstraße. Nachts wird es kühler und wir können gut schlafen.
Arad - Hunedoara - Teliuc (251km) up down
Die Burg von Hunedoara Morgens früh gibt es einen Regenschauer, wir können aber wieder im Trockenen bei leichter Bewölkung das Zelt zusammenbauen. Später wird es wieder sonnig und heiß. In Paulis geht es auf der E38 nach Deva. Der Fluss Mures ist fast nie zu sehen und die Strecke ist voll mit LKW's. In Deva kann man auf die Burg nur mit der Seilbahn, also fahren wir weiter nach Hunedoara. Der Eintritt zur gewaltigen und schönen Burg kostet 6 RON Eintritt pro Person. Wir kaufen in der Stadt noch ein und fahren dann weiter zum Teliuc-See. Vor der Staumauer geht es östlich in Richtung Cinais Motel. Etwas weiter campen wir bei für 10 RON bei einem Hüttencamp am See. Die Toiletten sind sehr schmutzig und der See lädt mit seiner braunen Brühe nicht zum Baden ein. Am späten Nachmittag wird es sehr windig und wir haben Mühe, unser Abendessen zu kochen.
Teliuc - Rezetatgebirge - Petrosani - Lainici (235km) up down
Matratzenlager Nachts gibt es Regen und Gewitter, der Wind hat sich gedreht. Am Morgen ist es zwar trocken aber kalt und die Berge des Rezetatgebirges liegen komplett in den Wolken. Wir versuchen auf den in der Reise-Know-How Karte eingezeichneten Weg nach Hateg zu kommen. Mehrere Versuche enden jeweils in einem Dorf. Also fahren wir zurück über Hunedeora nach Hateg, tanken und machen eine Kaffeepause. Auf der D68 fahren wir 14km und biegen dann ab auf die Schotterstraße nach Clopotiva und weiter auf einer Teerstraße in den Naturpark des Rezetat-Gebirges. Die Wolken haben sich verzogen und nach 35km haben wir den Stausee erreicht. Unterwegs gibt es viele Möglichkeiten, am Fluss mit kleinen überdachten Holzbänken und Tischen zu zelten. Über die Staumauer fahren wir noch ca. 20km weiter auf einer guten Schotterpiste Richtung Osten am Fluss entlang. Am Ende des Weges gibt es einen Campingplatz. Es ist erst Mittag und wir fahren zurück über Hateg auf der D66 nach Petrosani. Im Gebirge war es trocken und teils sonnig, aber jetzt fängt es an zu nieseln. In Petrosani machen wir einen Tank- und Essensstopp und fahren Richtung Süden, wo wir einen Campingplatz auf die Karte eingezeichnet hatten. Aus dem Nieselregen wird plötzlich ein Wolkenbruch und es gibt in dem engen Flusstal, wo uns die LKW's dicht auf den Fersen hängen, keine Chance anzuhalten. Triefend nass erreichen wir in Lainici das Motel mit Campingplatz und entscheiden uns für das Motel (30 Euro cash im Voraus für das Doppelzimmer mit furchtbaren Matratzen). Wir genießen die heiße Dusche und hängen an allen möglichen Haken und Nägeln unsere nassen Klamotten auf. Zu Essen gibt es nichts, so kochen wir uns etwas im Zimmer und gehen noch in die Motel-Kneipe. Dort trifft sich die Männerwelt des Dorfes zum Fernsehschauen.
Nachts kann ich wegen den schlechten Matratzen nicht schlafen. Ich rolle die Isomatte auf dem Boden des Hotelzimmers aus und lege mich mit dem Schlafsack darauf und schlafe wunderbar.
Lainici - Alba Iulia - Rimetea (221km) up down
Auf dem Weg zum Tartaraupass Es hat die ganze Nacht durchgeregnet und der Fluss ist beträchtlich angestiegen. Das Gebirge liegt vollständig in den Wolken und es regnet immer noch. Auch unsere Klamotten sind noch klamm und teilweise feucht. Nach dem Frühstück machen wir uns trotzdem auf, diesmal ziehen wir direkt die Regenklamotten an und fahren das enge und eigentlich schöne Flusstal zurück nach Petrosani. Aber wegen des Nieselregens können wir es auch diesmal nicht sonderlich genießen. In Petrosani tanken wir noch mal voll und kaufen Lebensmittel. Am Fluss entlang geht es 33km auf der 7a nach Osten bis auf den Pass von 1594m hinauf. Hier endet der Teer und es geht auf Schotter weiter bis wir auf die 67c treffen, die hier nur nach Süden abgeht und gesperrt ist. Nach 1km Teer geht dann die 67c als Schotterpiste nach Norden ab. Hier gibt es Campingmöglichkeiten, die auch von den Rumänen stark genutzt werden. Wir fahren die regendurchweichte, teils schlammige und ausgewaschene 67c hinauf. Ab 1500m sind wir vollständig in den Wolken und bei 1717m haben wir den Pass erreicht. Auch auf der anderen Seite des Passes ist das Wetter nicht besser. Weiter geht die Schlammschlacht im Nebel zum Stausee hinunter. Ab hier gibt es immer wieder kurze Passagen mit Teer, gefolgt von Schotter und Matsch. Es nieselt auch hier und in Petresti wärmen wir uns in einem kleinen Rasthaus bei warmer Kuttelsuppe und Kakao auf. Hier können wir die Regenklamotten ausziehen, es ist trocken und je weiter wir Richtung Sebes kommen, desto besser wird das Wetter. In Alba Iulia können wir sogar bei Sonneschein die kostenlos zu besichtigende Zitadelle mit ihren schönen zum Teil noch eingerüsteten Gebäuden besichtigen. Auf der E81 fahren wir bis Auid und biegen dort auf die kleine Straße nach Rimetea ab. Bei schönem Sonnenlicht am späten Nachmittag fahren wir über eine Schlagloch-Teer-Piste durch ursprüngliche Dörfer und später durch schöne Gebirgslandschaft mit tollen Felsformationen bis Rimetea zum Campinglatz Gyopor(30 Lei). Der Campingplatz besitzt eine Wiese zum Zelten, viele kleine Hütten und ist mit liebevoll und sauberen Sanitären Einrichtungen und überdachten Sitzmöglichkeiten ausgestattet.
Rimetea - Turda- Cluj-Napoca- Targa Mures (212km) up down
Dreharbeiten für ein Folklorevideo Bei warmem und sonnigem Wetter können wir frühstücken und alles trocken zusammenpacken. Nach ca. 10km erreichen wir die N75 und fahren nach Turda zum Tanken und wieder etwas zurück zur Schlucht Cheila Turda. Am Schluchteingang gibt es Campingmöglichkeiten und die Straße endet hier. Nur ein schmaler Wanderweg führt in die Schlucht. Auf dem Aussichtspunkt mit Blick auf die Schlucht dreht eine Rockband ihren Video-Clip. Nebenan ist dann das Kontrastprogramm der Volksmusik, die ebenfalls Aufnahmen in dieser herrlichen Kulisse machen. Auf einer kleinen Schotterstraße durch ursprüngliche Dörfer fahren wir nach Turda und dort auf die gut ausgebaute E81 nach Cluj- Napoca. Im Zentrum liegen die große evangelische und orthodoxe Kathedrale. Die nette Altstadt wird zur Zeit noch restauriert. Auf der N16 fahren wir auf guter kurvenreicher Straße durch hügelige Landschaft Richtung Reghin. In Faragau biegen wir ab und es geht auf einer kleinen Straße durch kleine Dörfer mit vielen Storchennestern nach Targa Mures. Im Zentrum gehen wir zur Touri-Info und lassen uns dort den Stadtplan mit dem Weg zum Campingplatz geben. Da es keine Hinweisschilder zum Platz gibt, hätten wir ihn ohne den Plan nicht gefunden. Er liegt zwischen Mures und einem Seitenarm im Norden der Stadt. Es gibt Hütten und eine Wiese zum Zelten, die sanitären Anlagen sind dreckig (17 Lei). Wir bauen das Zelt auf und fahren zurück zur Altstadt und parken das Moped in der Nähe der orthodoxen Kathedrale. Wir wandern zur Zitadelle mit Mauer, Wehrtürmen und einer kleinen Kirche, in der gerade ein Kammerkonzert stattfindet. Dann gehen wir zu dem gut restaurierten und schönen Kulturpalast (Nähe Touri-Info) und den umliegenden weiteren schönen Gebäuden. Anschließend geht es zurück zum Campingplatz, dessen Restaurant leider geschlossen ist. Wir wandern ein wenig am Kanal entlang und kehren in einen Pizzeria ein.
Targa Mures- Sighisoara (60km) up down
In Sighisoara Pizza Dracula Bei sonnigem und warmem Wetter frühstücken wir und packen zusammen. Im Morgenlicht machen wir noch mal ein paar Fotos im Stadtzentrum und fahren durch hügelige Landschaft mit kleinen Dörfern nach Schässburg. Auf dem kleinen Campingplatz (je ein WC und eine Dusche für Männlein und Weiblein) am öffentlichen Schwimmbad stellen wir für 33 LEI unser Zelt auf. Wir nutzen das heiße Wetter zum Wäschewaschen, duschen und machen uns dann zu Fuß in die mittelalterliche Altstadt auf. Die Zitadelle liegt malerisch auf einem Hügel. Vom Uhrenturm hat man einen schönen Panoramablick. Das Städtchen ist voll mit Touristen und Dracula wird hier in allen Formen gut vermarktet. Auch Musikgruppen spielen überall siebenbürgerische Musik. Auf dem Marktplatz stillen wir den Durst in einem der Biergärten bevor wir uns noch auf den Weg zur Bergkirche hinauf machen. Wir wandern zurück zum Campingplatz, der nun schon beträchtlich voll geworden ist und die sanitären Anlagen sind nun überfrequentiert. Am Abend machen wir uns wieder auf zur Altstadt und kehren in das Restaurant "Rustic" ein. Hier gibt es endlich mal siebenbürgisches Essen und wir bestellen uns transsilvanisches Gulasch. Anschließend schlendern wir noch mal durch die Stadt und machen ein paar Nachtaufnahmen von den angeleuchteten Gebäuden. Als wir zurück zum Campingplatz kommen, ist unser Platz vollständig umstellt mit anderen Zelten .
Sighisoara - Sibiu (Cisnadiora) (205km) up down
Es regnet Der Himmel ist bewölkt, aber unterwegs klart es wieder auf. Erst fahren wir auf der E60 Richtung Brasov, biegen dann aber in Bunesti auf eine Schotterstraße ab nach Viscri zur Kirchenburg. Für 4 LEI kann man die schöne Kirche, die als Wehrburg diente, besichtigen. Hier verirren sich nur äußerst selten Touristen hin und das kleine Dorf ist noch sehr ursprünglich. Auf einer Schotterpiste fahren wir nach Dacia und dort weiter auf einer kleinen Teerstraße durch kleine ursprüngliche Dörfer bis 9km hinter Soars. Eine Schotterstraße geht hier bis Cincu und dort gelangen dort wieder auf Teer nach Agnita. Hier gibt es fast in jedem Ort eine Kirchenburg. Kurz vor Sibiu wird der Himmel schwarz und wir ziehen schnell unsere Regenkombis an. In Sibui regnet es in Strömen und wir folgen dem Hinweisschild zum Camping, der ca. 15km südlich liegen soll. Dort finden wir keinen Campingplatz, nur ein großes Motel. Triefend nass stehe ich in der Rezeption, aber angeblich sind alle Zimmer belegt. Wir fahren weiter und nach ein paar Kilometern steht Richtung Cisnadie wieder ein Campingplatz Ananas Camping, ausgeschrieben. Im Ort Cisnadoara werden wir dann fündig und warten durchgefroren und nass im überdachten Aufenthaltsraum 2 Stunden auf die Besitzerin wegen dem Schlüssel für eine Hütte. Die Hütte kostest 40 LEI pro Nacht und ist nett einreichtet mit guten Betten. Während es draußen aus Eimern schüttet, duschen wir heiß und ziehen uns trockene Klamotten an und wir werden langsam wieder warm. An jedem Haken und über jedem Hocker hängen unsere Klamotten zum Trocknen. Wir kochen uns ein Süppchen und schlafen gut.
Cisnadiora - Sibui - Cisnadiora (40km) up down
In der Altstadt von Sibiu Es hat die ganze Nacht geregnet und gegen 10.00 Uhr wir des etwas heller. Wir ziehen die Regenkombis an und fahren nach Sibiu. Dort parken wir direkt in der Altstadt und es kommt sogar ein wenig die Sonne zum Vorschein. Da wir noch nicht gefrühstückt haben, essen wir ein Sandwich. Jetzt wird es sonnig und warm und wir schlendern durch die gut restaurierte schöne Altstadt. Sibiu (Hermannstadt) ist dieses Jahr Kulturhauptstadt und hier ist die komplette Altstadt restauriert und entsprechend viele Touristen sind hier. Ohne Regenkombi fahren wir zurück und kaufen im Ort noch ein. Vermutlich hat das Sandwich meinen Magen-Darm-Trakt in Unordnung gebracht. Die ganze Nacht hindurch muss ich durch den Regen hinaus zu den sanitären Anlagen.
Cisnadiora up down
Rumänen beim Ausüben des Nationalsportes Immer wieder nieselt und regnet es den ganzen Tag über und die Karpaten hängen komplett in den Wolken. Mein Magen-Darm-Trakt ist ebenfalls noch nicht in Ordnung, so verbringen wir den Tag in der Hütte. In den kurzen Trockenphasen strecken wir die Nase nach draußen und man unterhält sich so mit den anderen Campern und Hüttenbewohnern. Spätnachmittags kommt sogar ein wenig die Sonne heraus und wir gehen ins Dorf und kaufen etwas zu Essen ein. Auf dem Rückweg zum Campingplatz überrascht uns wieder ein Gewitter. Zwei Mopedfahrer haben in der Zwischenzeit die Nachbarhütte bezogen. Sie kommen vom Süden über den Fagaras-Pass, wo es schönes Wetter gab. Erst auf der Nordhälfte seien sie in den Regen gekommen.
Cisnadiora - Bran (320km) up down
Passfahrt mit Aussicht Auch diese Nacht regnet es wieder. Die Karpaten hängen wieder komplett in den Wolken, aber wir machen uns trotzdem auf nach Süden und hoffen, dass es hinter dem Pass schönes Wetter gibt. Erst besichtigen wir noch in Cisneadie (Heltau) mit Führung in deutsch (5 LEI p.P.) die Kirchenburg. In Selimbar fahren wir erst auf der E68 nach Südwesten und biegen dann hinter Scoreiu auf die 7C nach Süden ab. Die serpentinereiche Passstraße ist komplett geteert und wir fahren bis zum Pass auf 2054m im Nebel. Nach dem 800m langen Tunnel gibt es viele Stände mit Gebäck, Obst und Souvenirs für die Reisenden. Es ist zwar bewölkt aber wenigstens trocken und so können wir die Serpentinen und den Blick genießen. Über 20km fahren wir an dem Stausee entlang. Immer wieder haben wir Blick auf den See. In Cutea de Arges verpassen wir irgendwie die Abfahrt auf die 73C nach Osten. So fahren wir bis Pitesti und dann auf die E574 Richtung Brasov. Ab Campulung schlängelt sich eine wunderschöne serpentinenreiche Straße bis auf 1260m hinauf. Am späten Nachmittag erreichen wir Bran und zelten auf dem nördlich des Ortes gelegenen Vampire Campingplatz. Der Platz auf der Wiese kostet 43 LEI und man läuft 150m bis zu dem Sanitärgelände. Wir laufen zurück in den Ort und Essen dort zu Abend und kaufen für den nächsten Tag das Frühstück ein. Auf dem Rückweg überrascht uns ein Regenschauer.
Bran - Rasnov - Brasov - Bran (85km) up down
Im Gruselkabinett von Burg Bran Draculatassen als Souvenir Es regnet nachts immer wieder, aber das Frühstück können wir im Trockenen zu uns nehmen. Wir fahren zur Burg Bran, der angeblichen Draculaburg. Hier gibt es viele Souvenirstände und Cafes, die alles Mögliche zum Thema Dracula, Gruselkabinett und Transsilvanien anbieten. Die Eintrittstickets für die Burg kosten 10 LEI p.P. und noch mal 10 LEI für den Fotoapparat. Durch verwinkelte Räume, Gänge und Treppen wird man kreuz und quer, treppauf, treppab durch die Burg mit ihren vielen Erkern und Türmen geleitet. Dann suchen wir noch einen schönen Blick für ein Foto mit der ganzen Burg. Da es trocken ist, fahren wir noch nach Rasnov, wo auf dem Berg ebenfalls eine gewaltige Burg thront. Leider ist der Blick von unten durch große Werbeschilder und gelbe Plastikplanen getrübt. Auch hier kostet der Eintritt 10 LEI p.P. Die Burganlage ist riesig und mache Teile im Innern sind verfallen. Aber man hat hier einen guten Blick in die Landschaft und auf den Ort Rasnov. Es fängt schon wieder an zu nieseln, wir ziehen die Regenkombis an und fahren trotzdem noch nach Brasov. Dort ist es wieder trocken und ein wenig sonnig. Wir bummeln durch die schöne Altstadt mit der großen schwarzen Kirche und nettem Platz rund ums Rathaus. Kurz nach dem Aufstieg in Richtung Poina hat man einen schönen Blick auf Altstadt von Brasov. Die Abfahrt Richtung Rasnov im Winterskigebiet von Poina ist etwas schwierig zu finden. In Rasnov fahren wir Auf der 73A nach Zarnesti. Eigentlich wollten wir auf die Piste, die in Fundata ankommt, aber auch trotz Nachfragen bei Einheimischen haben wir diese nicht gefunden. So fahren wir auf die Schlamm- und Schotterpiste, die in Bran endet. Heute Abend ist Günters Magen-Darmtrakt durcheinander und so muss ich das Abendessen alleine zu mir nehmen.
Bran - Bukarest - Candeasca (310km) up down
Lifemusik im Restaurent Günter ist weites gehend wieder o.k. Es ist trocken, wir frühstücken und packen zusammen. Über Rasnov fahren wir Richtung Predeal mit einem Abstecher in eine enge Schlucht. Von dort auf der E80 über Busteni nach Sinaia. Vor Sinaia gibt es einen 10km langen Stau wegen einer Baustelle und dem Riesenandrang von einheimischen Touristen, die alle nach Sinaia wollen. Mit dem Motorrad kommen wir einigermaßen zügig am Stau vorbei. Im Ort gibt es den totalen Touristenrummel und er ist völlig überfüllt. In einem Cafe machen wir einen Stopp und suchen dann den Campingplatz, der südlich von Sinaia an der E80 liegt. Er ist eigentlich ein Hüttencamp am Hang und es gibt keinen geeigneten Platz für ein Zelt. Da es uns hier sowieso nicht richtig hinzieht, beschließen wir, weiter nach Bukarest zu fahren. Das Aprilwetter überrascht uns zwischendurch mal wieder mit einem Wolkenbruch und in Bukarest schälen wir uns schnell aus den Regenkombis, da es hier heiß und sonnig ist. Wir lassen uns vom GPS direkt zum Palast des Volkes führen. Man hat Mühe, den gewaltigen Bau auf ein Foto zu bekommen.
Da uns an Bukarest weiter nichts interessiert fahren wir nach Osten durch die Stadt Richtung Constanta. Eigentlich wollen wir auf die N3 aber die Schilder leiten uns nur auf die einzige Autobahn Rumäniens. Macht nichts, denken wir uns, dann fahren wir halt die nächste Abfahrt runter auf die N3. Leider fehlt es hier noch an Abfahrten und unser Benzin im Tank nimmt beträchtlich ab. Die erstmögliche Abfahrt ist nach 50km bei Lehlugara. Dort tanken wir und fahren auf der N3 zurück Richtung Bukarest, hier sind zwei Campingplätze eingezeichnet. Der eine ist geschlossen und der andere ein „Hüttenmotel“ für die Lastwagenfahrer direkt an der Straße. 8km westlich von Fundealea gibt es einen Hinweis auf eine Touristische Unterkunft. In Candeasca finden wir dann am See im „Popas Rustic Diane“ eine komfortable Übernachtungsmöglichkeit. Jeweils in einer Hütte gibt es ein Schlafzimmer mit Dusche und Toilette für 100 LEI die Nacht. Im angeschlossenen Restaurant essen wir Fisch und Hühnersuppe mit musikalischer Lifemusik.
Candeasca - Constanta - 2. Mai (287km) up down
In der Walachei Es ist sonnig und wir kommen zeitig los. Auf der N3 fahren wir wieder nach Lehlugara und dort auf die Autobahn durch langweiliges flaches Land, die Walachei macht ihrem Namen alle Ehre, nach Constanta. Die Raststätten sind alle noch im Bau und nach der Donauüberquerung bei Cernavoda endet die Autobahn. Die Autobahn ist hier erst im Bau und es geht wieder auf der N3 weiter nach Constanta. Hier ist es heiß und stickig und durch den vielen Verkehr kommen wir nur schleppend voran. Auf der E87 geht es nach Süden und in Unirea fahren wir auf die kleine Küstenstraße. In den Toristenstädten Olymp, Neptun, Jupiter, Venus usw. sind überall Campingplätze eingezeichnet. Hier herrscht der totale Touri-Rummel und viele der Campingplätze sind geschlossen, der einzig offene, den wir finden, ist ein Massencamp mit Zelt an Zelt (die Sanitäranlagen will ich mir noch nicht mal vorstellen) und das Meer ist hier eine stinkende braune Brühe. Von den Mopedfahrern aus Sibiu wissen wir, dass es südlich dem Ort 2. Mai einen kleinen Campingplatz gibt. Also steuern wir den Hazienta Camping-Platz an. Er liegt nicht direkt am Meer, ist aber ein netter schattiger kleiner Platz nur für Zelte ohne Autos mit ordentlichen Sanitäranlagen und Grillmöglichkeiten für 30 LEI. Da es früher Nachmittag und sehr heiß ist, kramen wir das Badezeug aus und gelangen nach ca. 150m ans Meer. Der Strand ist nicht besonders einladend. Das Meer ist eine dunkle Brühe (deshalb Schwarzes Meer?) aber es stinkt hier nicht. Wenn man schon mal am Schwarzen Meer ist und die Badeklamotten soweit mitgeschleppt hat, muss man auch mal darin gebadet haben. Also stürzen wir uns abwechselnd hinein und genießen den Wellengang. Nach der kleinen Badeeinlage gehen wir zurück zum Camp, duschen und fahren in den Hauptort, um etwas fürs Abendessen zu kaufen. Wir kochen und bummeln abends noch ein wenig durch den Ort und trinken an einer Kneipe ein Bierchen. Zwei Harley-Fahrer, die auch auf dem Campingplatz sind, flanieren den ganzen Abend mit ihren blankgeputzten Mopeds die Strandpromenade auf und ab. Dann setzen sie sich zu uns. Während wir uns so unterhalten, kommen ständig junge Mädels, die auf den Harleys sitzen wollen und natürlich gibt es dann noch ein Foto mit dem Handy, am liebsten noch mit den standesmäßig gekleideten Besitzern dazu.
2. Mai - Constanta - Murighiol (243km) up down
Im Donaudelta Mit einem Lächeln sehen wir morgens, dass die Harleys unter den Zeltplanen und die „harten Jungs“ im freien geschlafen haben. Wir packen bei sonnigem und warmem Wetter zusammen und fahren nach Constanta. Diesmal ist die Stadt nicht so voll und vorbei an der äußerlich nicht schmucken Moschee finden wir den kleinen Leuchtturm. Dort angelangt, bemerke ich, dass ich die Reise-Know-How Karte verloren habe. Das ist besonders ärgerlich, da wir hier die Campingmöglichkeiten eingezeichnet hatten. In einer Tankstelle finden wir dann den rumänischen Autoatlas für 43 LEI im Maßstab 1:300 000.
Da es sonst nichts Interessantes in der Stadt gibt, fahren wir weiter nach Norden und biegen in Lumina auf die 228 ab. Anfangs gibt es hier nur Industrieanlagen mit rauchenden Schloten, dann beginnen die kleinen Dörfer. In einer kleinen Bar machen wir Pause und unser Moped wird von den Dorfbewohnern bestaunt. Hier verirren sich wohl nur wenige Touristen hin. Günters Klapphelm lässt sich nicht öffnen. Unsere Bemühungen den Helm vom Kopf zu kriegen führt zu allgemeinem gelächter bei den Besuchern der Bar. Irgendwann klappt es dann doch. Wir reparieren ihn mit ein paar Tröpfchen Öl, trinken eine Cola und fahren weiter. In Babagad biegen wir dann nach Sarichiol ab. Hier beginnt eine landschaftlich schöne Strecke durch das Donaudelta. Die kleinen Häuschen der Dörfer sind mit Reet bedeckt und haben holzverzierte Giebel. Außerhalb von Murighiol an einem Seitenarm der Donau ist ein Campingplatz eingezeichnet. Er ist leider geschlossen. Man könnte theoretisch an den Flussarmen der Donau wild zelten, aber hier ist alles vermüllt und wir werden von Horden verwilderter Hunden verfolgt. Die Rumänen zelten auf und in ihren Müllbergen, wir haben keine große Lust dazu. Also zurück zum Ort und dort finden wir einen Mini-Campingplatz mit 2 Hütten, einem Dixi-Klo und Dusche und Platz für 2-3 Zelte. Der Platz ist mit zwei Campern und einem Zelt schon voll und so mieten wir die teure Hütte für 100 LEI. Im Dorf kaufen wir noch ein und kochen uns etwas. Der windige Campingplatzbesitzer will uns für 50 Euro pro Stunde und Person eine Fahrt mit dem Speedboot durch das Donaudelta anbieten. Von den 2 Campern erfahren wir, dass sie das schon hinter sich haben und raten uns nicht nur wegen des viel zu hohen Preises ab. Mit schnellen Motorbooten wird durch das Naturschutzgebiet gefahren, durch den Lärm und die Geschwindigkeit der Boote flüchten sämtliche Tiere schon lange bevor man sie zu Gesicht bekommen könnte.
Murighiol - Donaudelta - Braila (275km) up down
Am Donaukanal Braful Sulina Murighiol liegt im dichten Nebel. Wir frühstücken erst mal gemütlich und gegen 10.00 Uhr kommt langsam die Sonne durch. Wir fahren nach Mahmudia, wo es die einzige Tankstelle im Donaudelta gibt. Dann gehen wir bei Sonnenschein und guter Sicht in Nufaru auf die Fähre für 4 LEI über einen Donauarm und fahren anschließ ein kurzes Stück auf einer Lehmpiste mit tiefen Schlaglöchern nach Norden und dann am Donaukanal Braful Sulina entlang nach Osten ins Delta hinein. Erst ist die Piste gut, wird dann aber zusehends schlechter, geht manchmal nicht mehr am Ufer entlang, sondern um einsame Bauerhöfe über Schlamm und Schotter, Böschungen hinauf und hinunter. Das Ufer ist auch hier zugemüllt, ab und an gibt es rumänische Camper, die sich auf diesen Pisten mit normalen PKW’s durchgeschlagen haben. Auf dem Kanal fahren hin und wieder Motorboote und später hat das eingefasste Ufer wieder die ursprüngliche bewachsene Uferböschung. Abgesehen von der immer schlechter werdenden Piste hatten wir uns die Fahrt entlang des Wassers im Delta etwas anders vorgestellt. Ab und zu sehen wir zwar ein paar Pelikane und andere Wasservögel, aber so richtig reizvoll ist die Strecke auch wegen des vielen Mülls nicht. Nach 45km entlang des Kanals kehren wir um. In Nufaru geht es mit der Fähre wieder über den Donauarm und weiter nach Tulcea. Auf der E87 fahren wir durch landschaftlich schöne Flecken entlang der Donau und deren Überschwemmungsgebiete. Dann kommt zur Abwechslung das Wasser mal wieder von oben.
Wir hatten gehofft, dass es irgendwo in der reizvollen Landschaft einen Campingplatz gibt, aber die Region des Donaudeltas ist noch sehr touristisch unerschlossen. In Braila ist es wieder trocken und an der N21 Richtung Süden ist ein Campingplatz eingezeichnet. Wir finden dann auch den Donara Camping. Es ist ein Gasthaus mit einer großen Wiese, kleinen Hütten und Sanitäranlage (3 WC und eine Dusche für jeweils Männlein und Weiblein). Es gibt anfangs noch ein paar Leute, die auf der Wiese picknicken. Am Abend räumen sie zusammen und so sind wir die einzigen Campinggäste. Das Gasthaus ist für eine Hochzeit geschmückt. Wir fahren zurück nach Braila und die Suche nach einer Pizzeria, die ansonsten in den Städten allzeit präsent sind, gestaltet sich hier nicht so einfach. Wir werden dann doch noch fündig.
Zurück auf unseren Campingplatz sind alle Hochzeitsgäste nun eingetroffen und das Fest hat begonnen. Die ganze Nacht hindurch, bis morgens um 6.00 Uhr schallt laute Musik zu uns herüber. Nachts gab es einen Regenschauer und viel Schlaf hat es auch nicht gegeben.
Braila - Bascil Mic (235km) up down
Trocknen der Ausrüstung Morgens ist es wieder trocken und sonnig und wir können noch unsere Sachen trocknen. Wir handeln den Preis für den Campingplatz wegen des Lärms auf die Hälfte (10 LEI) runter und nach dem Frühstück fahren wir nach Buzau auf der N28. Dann geht es auf der N10 über Venesti bis Satic und dort über den Fluss Buzau den Schildern folgend nach Norden über Scotoasa zu den Schlammvulkanen. Es ist heiß und wir schälen uns verschwitzt aus den Mopedklamotten. Wir deponieren die Helme beim Kassenhäuschen, zahlen 2 LEI Eintritt pro Person und lassen die Klamotten alle beim Moped, wo der Kassenwart ein Auge drauf hält. Die Schlammvulkane sind kleine blubbernde Löcher und natürlich nicht vergleichbar mit dem Vulkanismus auf Island oder Neuseeland.
Hier werden gerade Unterkunftsmöglichkeiten gebaut, es wird Hütten, Zimmer und evtl. einen Campingplatz geben.
Wir fahren zurück auf der N10 entlang der schönen Flusslandschaft. In Nehou kaufen wir ein und fahren das kleine Seitental nach Gura Teghlii hinauf. Ein wunderschönes Tal entlang des wilden Flusses mit verzierten und angemalten Holzhäuseren erwartet uns. Man glaubt  fast in der Schweiz zu sein, wenn es nicht immer wieder spektakuläre Hängebrücken über den Fluss gäbe. Zum Teil sind sie nur für Fußgänger aber einige werden auch von Pferdekutschen befahren. Nach 18km endet die Straße in Bascil und wir sehen auf der anderen Seite des Flusses eine offene Holzhütte mit Holzklohäuschen. Es ist niemand da. Wir fahren zur Pension des Ortes und erkundigen uns, ob man dort für eine Nacht zelten könnte. Angeblich würde dort heute Nacht eine Jugendgruppe feiern, wir könnten aber im Garten eines leerstehenden Hauses ein Stück weiter den Berg hinauf zelten.
Hinter dem Haus gibt es eine Wiese und 2 Bänke und einen Tisch. Nachdem wir Gepäck und Koffer vom Moped zur Wiese getragen haben, kann sich Güter mit der KTM durch die enge Durchfahrt zur Wiese durchschlängeln. Hier haben schon öfters Leute wild gecampt. Der zurückgelassene Müll wurde von Tieren und Wind zerstreut. Wir bauen unser Zelt auf, ich laufe zum Fluss hinunter und hole Wasser, damit wir nachher abwaschen und uns notdürftig waschen können. Während wir unser Abendessen bruzzeln, kommen mehrere Bauern mit Pferdewagen voll beladen mit Heu vorbei. Wir grüßen freundlich, es stört sich niemand an uns.
Bascil Mic - Baile Tusnad (161km) up down
Hängebrücke Wir haben gut geschlafen, frühstücken und packen zusammen. Günter muss natürlich noch mit dem Moped über eine Hängebrücke fahren. Erinnerungen an die spektakulären Hängebrücken in Pakistan kommen hoch. Wir fahren zurück durch das schöne Flusstal und wieder in Nehoiu angekommen geht es auf der N10 am Buzau-Fluss entlang. In Intorsura Buzaului verlassen wir die N10 und fahren auf kleinen Schottersträßchen über Zagon, und Covasna nach Targu Secuiec. In dieser Region sind die Ortsein- und -ausgänge mit großen verzierten Holztoren markiert. Auch zu jedem Holzhäuschen gibt es verzierte Holtore. In Targu Secuiec machen wir einen Imbissstopp während es draußen einen Regenschauer gibt. Auf einer weiteren kleinen Straße geht es durch ein Waldgebiet und über einen kleinen Pass erst nach Turia und dann nach Bixad, wo wir auf der N12 nach Baile Tusnad fahren. Hier lassen wir uns auf dem Campingplatz Universe für 26 LEI nieder. Wir schaffen es gerade noch vor dem Regenguss unser Zelt aufzubauen. Dann scheint die Sonne wieder und ich teste die Sanitäranlagen. Die WC’s sind sehr überstrapaziert und die Duschen im Tourismuskomplex Universe eiskalt. Wir machen einen Rundgang durch den kleinen Ort, kaufen im Markt ein und besichtigen die kleine orthodoxe Kirche, die von außen mal etwas anders aussieht, als die sonstigen. Als Günter nun zur Dusche geht, gibt es warmes Wasser. Wir kochen und werden von unseren Zelt-Nachbarn, einer deutsch-ungarische Familie, zu einem Schnäpschen eingeladen. Sie sind jedes Jahr hier und treffen sich mit der gesamten Familie, die teils in Rumänien und teils aus Ungarn kommt. Sie haben ein Lagerfeuer gemacht und feiern entsprechend das Wiedesehen mit der Familie.
Baile Tusnad - Targu Neamt (237km) up down
In der Bicaz-Schlucht Es ist trocken aber leicht bewölkt. In Tusnad fahren wir die Nebenstrecke durch kleine Dörfer nach Miercures-Cluc und weiter auf der N12 nach Gheorgheni. Hier tanken wir noch mal voll und biegen im Ort auf die N12 Richtung Piatra Neamt ab. (Kurz hinter dem Ortsausgang von Gheorgheni liegt ein Campingplatz). Ab hier beginnt eine schöne Passstraße und am Lagu Rosu ist vor lauter parkenden Autos und rumänischen Tagsausflüglern kaum ein Durchkommen. Auch in der folgenden Bicaz-Schlucht wimmelt es von Ausflüglern. Souvenirstände und Reisebusse verschandeln die enge Schlucht. Nach dem wir die Schlucht durchfahren haben, biegen wir in Bicaz auf die N15 nach Norden ab. Direkt am Anfang des Stausees gib es einen Campingplatz. Aber es ist uns noch zu früh und wir hoffen, dass es noch mehrere Campingplätze entlang des Sees gibt. Eine 56km lange Strecke schlängelt sich am Stausee entlang, der Niedrigwasser führt. Einen weiteren Campingplatz oder andere Unterkunftsmöglichkeiten gibt es aber leider nicht mehr. Am Ende des Sees biegen wir auf N15B ab und fahren bis kurz vor Piatra Neamt. In einem kleinen Cafe machen wir eine Pause und kaufen nebenan im Laden etwas fürs Abendbrot ein. Wir fahren noch mal ein paar Kilometer zurück und biegen dann zum Moldaukloster Neamt ab. Dieses Kloster hat außen eine Bruchsteinmauer und ist nicht wie die andern außen kunstvoll bemalt. Dann fahren wir Richtung Kloster Secu und campen am Fluss, der hier nicht so zugemüllt ist wie sonst. Nebenan ist noch eine rumänische Familie, die aber nur hier Picknick macht. Sie packt dann bald zusammen und wir sind für eine Weile allein, später kommen noch 2 weitere Zelte dazu.
Targu Neamt - Gura Humorulu - Sucevita (170km) up down
Besuch beim Frühstück Wir haben gut geschlafen, das Zelt ist voll Tau, aber es hat nicht geregnet. Während wir frühstücken, kommt ein Schäfer mit seiner Herde vorbei und umzingelt uns. Gott sei Dank sind die Schafe nicht an unserem Essen interessiert. Es ist trocken und es wird langsam warm, aber das Zelt liegt im Schatten. Wir nehmen uns Zeit zum Abbauen. Dann geht es nach Targu Neamt und dort weiter auf der N15C bis wir auf die E85 stoßen und dann fahren wir auf einer kleinen Straße Richtung Gura Humorulu. Diese Strecke führt durch kleine Dörfer mit holz- und zinkverzierten Häusern, eins schöner als das andere. In Gura Humorulo machen wir einen Abstecher zum Moldaukloster Voronet (3 LEI p.P. und 6 LEI für den Fotoapperat). Es gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist das berühmteste aller Moldauklöster. Nach der Besichtigung fahren wir ein kurzes Stück auf der E576 Richtung Suceava, biegen auf eine kleine Straße ab, die über Solca nach Marginea führt. Dort fahren wir dann auf der N17A bis Sucevita in Richtung Vatra Dornei. Den ausgeschriebenen Campingplatz finden wir nicht, aber ca. 3km hinter Sucevita gibt es die kleine Pension „Info-Tour“ mit einer überteuerten Campingmöglichkeit (30 LEI + 10 LEI pro Dusche). Der Platz ist höchstens für 2 Zelte, aber wir sind alleine hier. Wir bauen das Zelt auf und besichtigen bei sonnigem Wetter das Moldaukloster Sucevita (3 LEI p.P. und 6 LEI für den Fotoapperat). Dann kaufen wir unterwegs ein und fahren zurück zum Campingplatz. Dort ist nun das Duschwasser mit dem Holzofen erwärmt worden und wir genießen die warme und saubere Dusche und kochen dann unser Abendessen.
Sucevita - Borsa - Barsana (160km) up down
Im Kloster Moldovita Das Zelt ist wieder nass vom Tau, aber es hat nicht geregnet. Wir frühstücken gemütlich und packen dann zusammen. Die Straße führt serpentinenreich durch gebirgige Landschaft auf den 1109m hohen Ciumarna-Pass hinauf. In Vatra Moldovitei biegen wir zum besterhaltensten Moldaukloster Moldovita ab. Weiter geht es über den Pascuna - Pass (1040m). Die Landschaft sieht hier wie im Schwarzwald aus. Dann geht es ein Stück auf der N17 Richtung Vatra Dornei weiter und wir biegen nach ca. 30km auf die N18 nach Borsa ab. Die Moldauklöster haben wir nun hinter uns gelassen und auf serpentinenreicher Strecke erreichen wir Borsa. Ab hier gibt es in jedem Ort die Holzkirchen mit den sehr hohen spitzen Türmen. In Mosei biegen wir auf die N17C ab und fahren in Sacal die Nebenstrecke nach Sighetu Marmatei. In Barsana besichtigen wir (kostenlos) ein Kloster, dessen viele Gebäude, Kirchen und Kapellen alle aus Holz gebaut sind. Hinter dem Ort fahren WIR den Richtung Budesti ausgeschilderten Campingplatz an. Nach ca. 1km gibt es rechterhand eine Pension, wo wir zelten können (20 LEI). Wir können die sanitären Anlagen im Haupthaus mitbenutzen und im Hof stehen einige überdachte Sitzmöglichkeiten. Für unser Zelt wird extra noch ein Stück Wiese gemäht. Nach dem Zeltaufbau genießen wir die warmen und saubern Duschen, kochen etwas zu Abend und können uns kaltes Bier aus der Gaststätte holen. Ein kleines Kätzchen gesellt sich zu uns und übernachtet bei uns unter dem Vorzelt.
Barsana - Satu Mare - Marghita (215km) up down
Auf einer Hochzeit Beim Frühstück wartet unser kleines Kätzchen geduldig auf etwas zu essen. Leider können wir es auf dem Motorrad nicht mitnehmen, also packen wir zusammen und fahren ohne unsere kleine Freundin los. Ab Sigheti Marmatei geht es auf der N19 am Fluss Tisa entlang, der sie Grenze zur Ukraine bildet. In Sapanta fahren wir zum „fröhlichen Friedhof“. Hier sind die Grabsteine blau bemalt und mit lustigern Anekdoten der Verstorbenen beschrieben. Leider können wir diese Sprüche nicht verstehen. Der Friedhof ist ein touristischer Höhepunkt geworden und man muss sogar Eintritt (5 LEI) bezahlen. Im Ort Sapanta ist aber heute besonders viel los. Folkloregruppen treten zum Fest der „heiligen Lieder“ auf. Die Menschen in ihren Trachten lassen sich gerne fotografieren und stellen sich extra in Pose. Hier gäbe es auch einen Campingplatz, aber uns ist es noch ein wenig zu früh. Also fahren wir weiter ein Stück an der Grenze entlang bis die N19 nach Südwesten abbiegt. Heute scheint der Tag der Hochzeiten zu sein. In einigen Dörfern sind Hochzeitsgesellschaften in ihren traditionellen Trachten unterwegs. Zu einer Hochzeit halten wir an und dürfen auch hier Fotos machen. Die Musik klingt für unsere Ohren sehr schräg.
In Satu Mare machen wir einen kurzen Stopp in einem Cafe und Günter besichtigt noch den alten Feuerwehrturm. Hier hat man einen Blick auf die nicht allzu attraktive Stadt. Auf der N19A fahren wir nach Acas, wo Tasnad ausgeschildert ist. Nach ein paar hundert Metern Teer mit Schlaglöchern folgt dann Schotter bis Sacaseni und dann weiter Teer bis Tasnad. Hier gibt es ein Heilbad und ein angeschlossener Campingplatz. Der Platz ist total voll und man muss auch die Gebühren fürs Bad zahlen, auch wenn man nur campen will. Wir fahren weiter nach Marghita. Auch hier gibt es ein Heilbad mit einem ebenso vollen Campingplatz. Nun ist es schon spät und wir fragen bei einem Hüttencamp, ob wir auch zelten können. Wir zahlen 20 LEI und können hinter den Hütten unser Zelt aufstellen und die sanitären Anlagen mitbenutzen. Nebenan gibt es einen Markt und wir kaufen noch etwas zum Abendessen und zum Frühstück ein. An einem überdachten Tischensemble können wir kochen und essen. Die sanitären Anlagen sind zwar knapp bemessen für all die Gäste, aber sauber.
Marghita - Valea Lui Mihau - Budapest (361km) up down
Kopfsteinpflaster Zunächst geht es über eine kleine Schlagloch-Teer-Straße, die bald zu einer Straße mit grobem Kopfsteinpflaster wird, nach Tarcea. Gott sei Dank ist sie trocken und somit einigermaßen befahrbar. Über Valea Lui Mihau erreichen wir die rumänisch-ungarische Grenze. An der kleinen Grenzstation können wir allerdings kein Geld zurückwechseln. In Debrecen fahren wir auf der Autobahn und es geht mit langweiligem Landschaftsausblick nach Budapest. Wir finden rasch die Touri-Info und lassen uns die Campingplätze zeigen. Der erste in der Stadt ist zu voll, der andere nach Norden ist nur mit einer Fußgängerbrücke zu erreichen. Im Norden der Stadt, ca. 12km entfernt vom Zentrum, finden wir schließlich den Campingplatz „Nova Minicamping“. Er ist klein und beschaulich, hat gute Sanitäranlagen und es gibt ein Restaurant, das wir nach dem Zeltaufbau und Duschen dann auch in Anspruch nehmen. Die Sucherei nach einem Campingplatz hat viel Zeit gekostet und wir sind müde. Heute fahren wir also nicht mehr in die Stadt zurück.
Budapest (48km) up down
Flugschau über der Donau Wir fahren auf den Budavar (Burgberg) hinauf. Als Motorradfahrer kommt man mühelos an den Parkschranken vorbei und wir können direkt gegenüber dem Hilton Hotel parken. Das Hotel ist ein Schandfleck für den Budavar, der zum Weltkulturerbe zählt. Heute ist Stephanstag, alle Sehenswürdigkeiten können heute kostenlos besichtigt werden, es gibt eine Flugschau über der Donau und am Abend ein Feuerwerk. Die Stadt ist also total voll, überall Jubel, Trubel, Heiterkeit.
Wir machen erst einen Rundgang durch die Gassen. Dann zwängen wir uns durch die Menschenmassen zur Fischerbastei, das wohl schönste Gebäude des Budavar. Den atemberaubenden Blick auf die Donau und Stadt können wir aufgrund der vielen Menschen hier nur schwerlich erhaschen. Dann hören wir Flugzeuglärm und die Flugschau beginnt. Da wir hier kaum einen Blick erhaschen können fahren wir hinunter an die Donau. Viele Straßen sind gesperrt und nur mühsam können wir, geleitet vom GPS, in der Nähe des Parlaments parken. Wir kämpfen uns einen Weg ans Ufer und können durch ein kleines Loch die Flugschau sehen. Unter der Kettenbrücke kommen die Flugzeuge angebraust und fliegen in halsbrecherischen Kurven zwischen den eigens auf der Donau aufgebauten Parkour-Säulen hindurch. Lautsprecheransagen, auch in deutscher Sprache, kündigen jeweils den Piloten an und kommentieren den Flug und die verbrauchte Zeit. Eine ganze Weile können wir zuschauen, dann wird die Flugschau wegen Unwetterwarnung abgebrochen. Der Himmel wird schwarz und ein Wolkenbruch kündigt sich an. Wir fahren zügig zurück zum Campingplatz, weil wir keine Regenkombis mitgenommen haben. Wir kommen trocken an und die Wolken haben sich verzogen. Am frühen Abend fahren wir dann mit den Regenkombis in den Koffern wieder in die Stadt, denn es soll um 22.00 Uhr ein Feuerwerk geben. Feuerwerk Wir besichtigen noch ein wenig die Stadt und dann überrascht uns ein Wolkenbruch. Wir flüchten in eine Pizzeria und essen erst mal zu Abend, während draußen Weltuntergangsstimmung herrscht. Wir zahlen und Günter schaut sich die Lage an. Es regnet immer noch in Strömen. Wir bestellen noch einen Nachtisch. Dann ist es endlich soweit trocken von oben und wir ziehen die Regenkombis an und fahren los. Die Straßen sind zum Teil total überschwemmt und wir fahren durch tiefe braune Brühe, ohne zu wissen, ob vielleicht Kanaldeckel nicht mehr an ihrem Platz liegen. Von allen Seiten versuchen wir auf den Budavar zu kommen, aber alles ist weitläufig von der Polizei abgesperrt. Auch Motorradfahrer lassen sie nicht durch. Wir finden dann schließlich im Nordwesten an einer Treppe einen geeigneten Parkplatz. Wir tauschen die Regenkombis gegen unsere Regenjacke und steigen die Stufen hinauf. Es ist erstaunlich leer hier. Der Wolkenbruch hat wohl viele Menschen davon abgehalten, hierauf zu kommen. Wir finden somit einen wunderbaren Platz auf der Fischerbastei mit Blick auf die Donau mit ihren Brücken und Sicht auf das Parlamentsgebäude und die vielen anderen angeleuchteten Sehenswürdigkeiten. Es ist noch ausreichend Zeit, die angeleuchtete Stadt zu betrachten und zu fotografieren. Um Punkt 22.00 Uhr erlischt in der ganzen Stadt das Licht und aus der großen Kathedrale wird über Lautsprecher Orgelmusik übertragen. Dann beginnt das Feuerwerk an der Kettenbrücke. Aber auch auf einer Brücke weiter nördlich gibt es auch ein Feuerwerk. Man weiß gar nicht wohin man schauen soll. Es scheint, als ob die beiden Brücken sich gegenseitig Konkurrenz machen. Ein volle halbe Stunde dauert das wunderschöne Feuerwerk, während die Orgelmusik weiter über Lautsprecher zu hören ist. Es ist nun die ganze Zeit über trocken geblieben und wir kehren zurück zu Moped. Wir fahren zurück zum Campingplatz.
Budapest (50km) up down
Parlamentsgebäude Es ist heute Nacht trocken geblieben. Wir frühstücken und fahren erneut in die Stadt. Jetzt sind die meisten Touristen weg und wir können alles in Ruhe noch einmal besichtigen. Zuerst fahren wir wieder auf den Budavar und genießen den freien Blick auf die Stadt und nehmen jetzt erst die vielen Türmchen der Fischerbastei wahr. Eine Musikgruppe spielt die für unsere Ohren schräg klingende Zigeunermusik. Dann machen wir noch einen Rundgang und kehren anschließend in das unterirdische Labyrinth ein. Wir müssen uns teils mit der Taschenlampe vorwärtsbewegen. Bei schummriger Musik stehen Kunstwerke und gruselige Elemente in allen Ecken. Dann fahren wir hinunter in die Stadt und besichtigen für ein hohes Eintrittsgeld die größte Synagoge Europas. Anschließend fahren wir zur Markthalle, die im Erdgeschoss die Vielfalt der ungarischen Lebensmittel anbietet. Alles ist dekorativ hergerichtet: ungarische Salami und an Schnüren aufgereihte Paprika und Chilischoten, Knoblauchzöpfe, Obst und Gemüse in allen Farben und Formen, Fleisch, Fisch, Brote, Backwarenspezialitäten werden angeboten. Im Obergeschoss hat man einen schönen Blick in die Halle, die mit verschnörkelten Eisenträgern aufgebaut ist. Hier oben gibt es die berühmten Langosch, das wir uns mit reichlich Knoblauch einverleiben. Aber es gibt auch andere ungarische und internationale Gerichte. Außerdem gibt es hier auch Touristenstände, die die ungarischen Mitbringsel und eine Vielzahl Kitsch anbieten. Anschließend fahren wir auf den Gellert Berg. Von hier oben haben wir einen fantastischen Blick auf die ganze Stadt, die Donau und die vielen Brücken. Dann fahren wir zurück zum Campingplatz, kochen uns etwas und machen einen kurze Pause. Abends fahren wir noch mal in die Stadt und machen von den angeleuchteten Gebäuden und Brücken noch ein paar Nachtaufnahmen.
Budapest - Linz - Aschach (517km) up down
Frühstück Es ist wieder trocken geblieben, wir zahlen 8100 Ft für die 3 Nächte auf dem Campingplatz, frühstücken und fahren Richtung Österreich, bis unterhalb von Wien, nach Linz. Dort verlassen wir die Autobahn und fahren an der Donau entlang. In Aschberg lassen wir uns dann auf dem Campingplatz (13 Euro plus 1,50 fürs Duschen) nieder. Im angeschlossenen Hotel essen wir zu Abend und legen uns danach schlafen.
Aschach - Heidelberg (483km) up
Heute ist wieder Kilometerfressen angesagt. Wir fahren bei schönem, sonnigem Wetter auf die Autobahn, halten nur zum Tanken und sind am frühen Nachmittag zu Hause.