Anreise down

Einer der günstigsten Anreisewege ist der Linienflug von Deutschland über Windhoek (Namibia) nach Victoria Falls Stadt in Zimbabwe, mit der
Air Namibia ab ca. 1300 DM.

Wer im Raum Heidelberg lebt, dem können wir folgendes Reisebüro empfehlen, das insbesondere Individualreisende hervorragend betreut:

Travel Center Ed+Ad
Hirschgasse 13
69190 Walldorf
Tel: 06227 89 11 55
Fax: 06227 89 11 56
eMail: travelcenter.ed.ad@t-online.de

Auch der Reiseveranstalter Iwanowski bietet günstige Flüge und Mietwagen.

Allgemeine Hinweise up down

Sambia ist ohne Probleme als Individualtourist zu bereisen. Vorraussetzung ist ein geländegängiges Fahzeug mit Allradantrieb, Ersatzreifen, Ersatzkanister und Campingausrüstung. Das Tankstellennetz ist relativ gut und die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln wie Obst und Gemüse ist in fast allen Ortschaften auf den Freiluftmärkten und im Straßenverkauf möglich. Lediglich mit Trinkwasser, Konserven, Reis , Nudeln, Brot sollte man sich in den wenigen größeren Ortschaften im Supermarkt versorgen (siehe Reiseroute). Brot scheint Mangelware zu sein. An den wenigen Backstuben muss man sich zumeist anstellen. Leckeren frischen Einback gibt es teilweise auf den Freiluftmärkten. Limonade und das allzeit beliebte Mosi-Bier gibt es in den recht häufig anzutreffenden Bottle-Stores.
Die Sambier sind äußerst freundlich und vor lauter Zurückgrüßen und Winken, vergisst man schon mal das Umfahren der Schlaglöcher. Wir haben uns zu keiner Zeit bedroht gefühlt und das Bereisen der Grenzgebiete zum Kongo und zu Angola waren kein Problem. Lediglich in Lusaka haben wir das Auto bewachen lassen. In den abgelegenen Gebieten waren aufgrund unseres Autos mit südafrikanischem Nummernschild die Sambier misstrauisch und ängstlich uns gegenüber. Nachdem wir verständlich machen konnten, dass wir lediglich deutsche Touristen sind, war alle Angst verflogen.
Lästig waren die Polizeikontrollen vor und hinter jeder größeren Ortschaft und in den Grenzgebieten. Auch hier wurden wir (aufgrund des Autos) erst mal stets als Südafrikaner angesehen und dementsprechend wurde alles im und am Auto überprüft. Wichtig für Sambia sind 2 Warndreiecke und je 2 Reflektorenstreifen vorn und hinten. Ansonsten werden saftige Geldbußen oder Bestechungsgelder fällig. Bei Mietwagen aus Sambia fiel die Kontrolle zumeist aus oder wurde nicht so streng gehandhabt.

Visum und Einreise up down

Am Flughafen von Victoria-Falls Stadt gibt es problemlos das Visum für Zimbabwe. Das Double Entry Visum kostet 25 US $.

Auch das Visum für Sambia gibt es an der Grenze (Livingstone) problemlos für 25 US $. Man erhält allerdings nur ein Visum mit einer Gültigkeit bis zu einem Monat. Ist man länger in Sambia unterwegs, empfiehlt es sich, vorab das Visum bei der sambischen Botschaft in Deutschland zu beantragen, da hier ein Visum mit einer Gütigkeit von drei Monaten ausgestellt wird.
Wir haben unser Visum problem- und kostenlos in Mongu, im Immigration Office, verlängert bekommen. Da man genau am letzten oder vorletzten Tag vor Ablauf des Visums an einem Grenzort mit Immigration Office sein muss, kann dies evtentuell, je nach Reiseverlauf, problematisch werden. An den lästigen Polzieikontrollen werden zum Teil auch die Pässe überprüft.

Unterkunft up down

Das Angebot an Lodges und guten Hotels ist in Sambia noch sehr dürftig. Guesthouses gibt es in fast allen größeren Ortschaften. Sie sind sehr preiswert und bieten dementsprechend niedrigen Komfort.
Wir haben in den 5½ Wochen ausschließlich in unseren eigenen Zelten bzw. den Dachzelten des Mietwagens übernachtet. Wenn es keine offiziellen Campingplätze gab, war es meist in den Ortschaften möglich, im Hof eines Guesthouses mit den Dachzelten für ein geringes Entgelt zu bleiben. Ansonsten haben wir irgendwo unterwegs übernachtet, wobei hier (siehe Tourbeschreibung) die Genehmigung an richtiger Stelle in der Ortschaft eingeholt werden musste.
Hier die Standorte, Preise und Beschreibungen der von uns benutzten
Unterkünfte.

Fahrzeug, Straßen und Benzin up down

Es war schwierig, einen Autovermieter zu finden, der Autos für Sambia vermietet. Wenn es Autos gab, so war es nur erlaubt auf Teerstraßen damit zu fahren. Fündig wurden wir dann bei Iwanowski, der für Sambia nur von der Firma Maui Mietwagen anbietet. Für Sambia ist ein Allradfahrzeug erforderlich und eine große Benzinkapazität von Vorteil. Der zwar teure Mietwagen war mit sämtlichem Campingzubehör (2 Dachzelte, Tisch, Stühle, Gaskocher, Geschirr, Besteck, Kühlschrank ), 150L Benzintank, 2 Ersatzreifen, zwei 20L Ersatzkanister, 45L Wassertank, vielen Lampen, Sandschaufel und mit einem Sandwagenheber bestens ausgerüstet.

Der Zustand der Straßen in Sambia ist, bis auf wenige Streckenabschnitte, miserabel. Die Beschreibungen im Reisehandbuch von Hupe trafen leider in den meisten Fällen nicht zu. Hierzu muss man sagen, dass sich nach jeder Regenzeit der Strassenzustand sehr verschlechtert. Somit ist unsere Beschreibung auch nur eine Momentaufnahme und man sollte sich eher auf eine Verschlechterung als auf eine Verbesserung, neue Straßenbeläge kosten viel Geld, gefasst machen. Je nach Jahreszeit können einige Straßen nicht befahrbar sein. Auch Fähren sind nicht immer zuverlässig in Betrieb. Hier sollte man sich jeweils vor Ort erkundigen.

Hier die Beschreibung der von uns vorgefundenen Straßenverhältnisse.

Die Benzinpreise sind sehr hoch und liegen zwischen 3400-4800 Kwacha (ca. 2.10-3.00DM). Das billigste Benzin erhält man im Copperbelt, das teuerste war in Chipata und Mfuwe.

Essen up down

Shoprite Supermärkte gibt es in folgenden Ortschaften:
Livingstone, Lusaka, Ndola, Mansa, Kitwe, Kasama, Solwesi, Mongu.
In Victoria Falls Stadt gibt es einen Spar-Markt, der auch Kreditkarten akzeptiert.

Die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln wie Obst und Gemüse ist auf den allgegenwärtigen Freiluftmärkten und Straßenständen möglich (genaueres siehe in der Routenbeschreibung).

In den größeren Ortschaften kann man zumeist in den Guest- und Resthäusern günstig und gut essen. Hier gibt es Huhn, Salat oder Gemüse mit Nshima (Maisbrei), Reis oder Süßkartoffeln. An den Seen und großen Flüssen sollte man auf jeden Fall den köstlich gegrillten Fisch probieren.

Gesundheit up down

Es ist ratsam, sich im Tropeninstitut beraten zu lassen, da auch nur dort die Gelbfieberimpfung durchgeführt werden kann.
Wichtig sind: Tetanus, Polio, Gelbfieber, Malaria Prophylaxe (Lariam),Typhus, Hepatitis A.
Gegen Tsetse-Fliegen-Angriffe nützt nur das sichere Auto und kurzfristig Autan oder ähnliches.
Auch wenn die Seen und Flüsse noch so zum baden einladen, abgesehen von den Krokodilen und Hippos, ist die Bilharziosegefahr hier sehr hoch, auch in fließenden Gewässern!
Tollwut ist auch sehr verbreitet, daher sollte man den Kontakt zu Haustieren vermeiden.

Klima und Kleidung up down

Wir waren nach der Regenzeit im sambischen Winter (Ende Mai bis Anfang Juli) unterwegs. Mittags klettere das Thermometer im Norden bis zu 35° Celsius und im Süden bis zu 25° Celsius herauf. Nachts war es im Süden und auf den Hochplateaus empfindlich kalt, allerdings hatten wir keinen Frost. Morgens und abends wart es kühl und ein warmer Pullover und lange Hose waren dann angebracht. Wir hatten in dieser Zeit einen Tag Nieselregen, ansonsten klaren blauen Himmel und Sonnenschein, sodass tagsüber leichte Kleidung ausreichend war. Einen warmen Daunenschlafsack für nachts sollte man schon haben. In manchen Nächsten haben wir die Thermowäsche angezogen, da in den frühen Morgenstunden durch den Tau eine nasse Kälte entstand. Sonnenaufgang ist stets gegen 6.00 Uhr und Sonnenuntergang gegen 18.00 Uhr.

Literatur up down
Karten up down


Adressen up down

Sambia:
Zimbabwe:
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