Andalusien ist Spaniens zweitgrößte autonome Gemeinschaft (fast so groß wie Portugal) und liegt im Süden der iberischen Halbinsel mit 6,8 Mio. Einwohnern, davon 700.000 Einwohner in der Hauptstadt Sevilla.
Andalusien besteht aus den Provinzen Huelva, Sevilla, Cordoba, Jaén, Granada, Malaga und Alméra. Es hat eine gebirgige Geostruktur, wobei in der Sierra Nevada Spaniens höchster Festlandberg, der 3482m hohen Mulhacén liegt.
Andalusiens wichtigster Strom ist der Guadalquivir. Er entspringt im Nordosten und fliest nach Westen ab, und mündet als dreiecksförmige Beckenlandschaft in den Atlantik.
Auf engem Raum befindet sich eine Vielfalt an gegensätzlichen Landshaften. Neben kultivierten Flächen, auf denen Obst-, Gemüse-, Getreide-, Oliven- und Weinanbau betrieben wird, existieren urwüchsige Naturlandschaften mit noch intakten Ökosystemen. Es gibt arideste Zonen und Halbwüsten in Alméria, schneebedeckte Berge in der Sierra Nevada, Sumpflandschaft im Mündungsgebiet des Guadalquivir, sanfthüglige und schroffe Berglandschaften, Steilküsten und Buchten und Sandstrände mit imposanten Dünenlandschaften.
Durch die Nähe zum Schwarzen Kontinent (13,5 km Entfernung in der Straße von Gibraltar) wurde Andalusien zum Tor für das Vordringen der orientalischen Kulturen. Im 8.Jhd. eroberten die Mauren das Land und hinterließen vor allem in den Städten Granada, Sevilla und Cordoba die Spuren ihrer Kultur.


Reiseverlauf:

Mit dem Autoreisezug bis nach Perpignan, dann weiter über Zarogoza und Madrid über die E05 Richtung Cordoba. Am Coto Nacional de Penas Negrillas erreicht man mit der Provinz Jaén Andalusien.

In La Carolina zweigt eine schöne Straße nach Westen über den Coto Nacional Contadero zur Kirche Santuario Virgin de la Cabez ab. Hier auf dem 686m hohen Berg hat man einen herrlichen Blick auf die Landschaft. Von dort geht die Fahrt über Andujar nach Bailén. Hier lohnt ein Abstecher nach Banos del la Encina mit dem imposanten Mauerring mit zinnengekrönten Türmen aus der Kalifenzeit.

Entweder über Linares oder zurück über La Carolina (C3217) lohnt ein Besuch in Ubeda. Der maurische Ort Ubbadat al Arab war ein wohlhabender Ort. Das Stadtbild wird geprägt durch die vielen Renaissancebauten, die eingebettet in den weißen Ortskern sind.

Gleich nebenan liegt Baeza. Hier imponieren die Adelspaläste mit ihrem in Stein gehauenen Fassadenschmuck, die prächtigen Kirchbauten und die kleine ehemalige Universität.

Auf der N 321 erreicht man Jaén. Von der Wehrburg Castillo de Santa Catalina hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt und die mächtige Kathedrale. Schmale Wege und maurische Treppengässchen zwischen weißgekalkten Häusern führen durch die hügelige Altstadt.

In Alcaudete zweigt die N432 nach Baena ab. Die weiße Siedlung ist auf einem Hügel gelegen. Der obere Ortsteil ist die ehemalige arabische Medina, deren Begrenzungsmauer noch teilweise erhalten ist. Von hier kann man direkt über die N432 nach Cordoba, oder wenn es die Zeit erlaubt, einen Umweg über Cabra (C327), Priego (C336), Iznájar am Stausee nach Lucena (C334) durch die mit Olivenhainen geprägten Landschaft machen. Zu maurischer Zeit war Lucena ein jüdische Stadt mit Selbstverwaltung. Über Aguilar erreicht man auf der N331 die Provinz Cordoba.

Cordoba ist die drittegrößte Metropole Andalusiens (285.000 Einwohner) und liegt am „Großen Fluss“, dem Guadalquivir. Man sollte sich schon ein paar Tage Zeit nehmen für die ehemalige omaiyadische Kalifenresidenz. Der Besuch der großen Moschee (Mezquita), Alcázar de los Reyes Cristianos (Palast der christlichen Könige) aus dem 14. Jhd. mit seinen wunderschönen arabischen Bädern und römischen Mosaiken, der Torre de la Calahorra, die Juderia, das jüdische Stadtviertel, und ein Bummel durch die Altstadt des „Konstantinopels des Westens“ ist ein unbedingtes Muss.
Beim Besuch der Mezquita im Herzen der Stadt gelegen fühlt man sich wie in einem Säulen-Wald. Die 785 begonnene Moschee wurde ab 1523 zur christlichen Kathedrale umgebaut. Erhalten blieb jedoch das Gewölbe, das von rot-weißen Hufeisenbögen getragen wird.

Im Nordwesten von Cordoba kann man kleine Abstecher in die Ausläufer der Sierra Morena unternehmen und z.B. die Ruinen von Medina Azahara (Stadt der Blume) besuchen. Von Cordoba geht es am Fluss Guadalqivir auf der C431 nach Almodóvar del Rio. Die zinnenbewehrte Burg thront imposant auf einem Hügel und ist Andalusiens besterhaltene Burg. Weiter flussabwärts erreicht man die Provinz Sevilla.

Sevilla, Hauptstadt Andalusiens (7000.000 Einwohner). Die lebendige Metropole gilt als Inbegriff des exotischen Südens der iberischen Halbinsel. Die Kulturdenkmäler zeugen von einer langen bewegten Geschichte, hier gibt es Kultur und Sonne satt. Gerade Sevilla ist voller Spuren der arabischen Herrscher: der 94 Meter hohe Turm "La Giralda", von dem man einen herrlichen Blick über die Stadt hat, war einst ein Minarett der Almohaden-Moschee. Der Königspalast Alcazar wurde unter Kalif Mohammed V erbaut und der ehemalige Wachturm des Hafens, der Torre de Oro am Ufer des Guadalquivir, ist mit arabischen Fliesen verkleidet. Großartige Adelspaläste im Mudéjarstil, die drittgrößte Kathedrale der Welt sowie das historische Viertel der einstigen Hafenstadt, das ehemalige Jüdische Viertel Santa Cruz, Triana oder Macarena strahlen nach wie vor volkstümlich-provinziellen Charme aus. Im Real Maestranza kann man schließlich der typischsten aller spanischen Zeitvertreibe nachgehen: dem Stierkampf.
Zur Zeit unsers Besuches fand die Weltausstellung EXPO 1992 statt. Das futuristische Spektakel verband sich mit dem Gedenken an den 500. Jahrestag der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus (1492). Wir haben uns einen Tag für den Besuch der Expo Zeit genommen und waren begeistert. Dafür fiel der Besuch des Palastes Alcázar aus. Er war leider nicht zu besichtigen, da der König von Spanien ebenfalls auf der Expo weilte und in diesen Gemäuern residierte. Eine negative Erfahrung mussten wir auch machen: als wir vom Stadtbummel zurück zum Motorrad kamen, war Günters Helm (trotz Festketten) verschwunden und wir mussten uns einen neuen besorgen.
Auch ohne Expo sollte man schon ein paar Tage für den Besuch von Sevilla planen.

Von Sevilla geht es weiter auf der N 431 in die Provinz Huelva. Der von den Almohaden gegründete Ort Niebla mit einem 3 km langen Mauergürtel und 46 Wehrtürmen, gewährt durch einen der 4 Tore Einlass. Auf dem reizvollen Platz im Zentrum kann man zwischen Brunnen, Palmen und Orangenbäumen Rast einlegen. Weiter auf der N 431 erreicht man die Industriestadt Huelva an der Atlantikküste. Auf der C442 geht es an der Steilküste an wenigen Orten entlang bis Torre de la Higuera. Von hier geht es durch den Nationalpark Coto de Donana, der im Schlemmland des Mündungsgebietes des Guadalquivir liegt. Auf kleinen unbefestigten Straßen wird man kreuz und quer durch den Park geleitet: über Almonte (H312), Aznalcázar (H632), Colina, Alfonso XIII, Villafranco geht es zur abenteuerlichen Fähre über den Guadalquivir. Weiter über Nuevo Rocio, Marismilla in die Priovinz Cadiz nach Sanlúcar de Barrameda, wo der Hauptstrom des Guadalquivir in den Atlantik mündet.

Sanlúcar ist ein reizvolles Fischerstädtchen mit einer hochgelegenen Altstadt und Ruinen eines mächtigen Kastells. Von der Burg überschaut man die Stadt, die gesamte Mündung des Guadalquivir und die geschützte menschenleere und tierreiche Coto Donana.

Die Provinzhauptstadt Cadiz gilt als älteste Siedlung Spaniens, deren Altstadt umringt wird von Wehrmauern aus dem 18. Jhd. und die vom Atlantik umspült wird. Die enge Altstadt mit ihren symmetrisch angeordneten Straßenfluchten und barocken Häuserfassaden droht leider zu verfallen.

Unsere Rundfahrt, von Cadiz aus, geht über El Puerto de Santa Maria, Andalusiens Sherry-Exporthafen, nach Jerez del la Frontera (Ca201). Jerez de la Frontera repräsentiert das ländliche Andalusien und ist berühmt durch seinen besonderen Wein, den die Engländer Sherry nannten, da sie Jerez nicht auszusprechen vermochten. Die Araber brachten die erste der beiden Sherry-Rebsorte mit, die einen trockenen Wein ergibt und die zweite Sorte brachte ein deutscher Soldat unter Karl V. mit. Durch Mischung der beiden Sorten werden Sherry’s von trocken bis süß erzeugt. Der Sherry reift mit gleichbleibender Temperatur (15-18 Grad) und konstanter Luftfeuchtigkeit in Fässern aus amerikanischer Eiche. Lohnend ist neben der Einkehr in eine der riesigen Bodegas ein Stadtrundgang mit dem Alcázar, der Kathedrale, dem Viertel San Miguel, dem alten Rathaus, den Palästen im Renaissancestil und natürlich dem Wahrzeichen von Jerez: der Domecq-Turm.
Die Rundfahrt geht nun nach Arcos de la Frontera (N342), das auf einem steil abfallenden Felsen hoch über dem Rio Gualdalete liegt und als eines der schönsten Städtchens Andalusiens gilt. Im Grunde gruppiert sich die Siedlung um einen langgezogene schmale Straße, von der verschiedene kurze Gassen abzweigen. Ein wenig Zeit für einen Bummel zur Kirche Santa Maria aus dem 16.-18. Jhd., Plaza del Cabildo mit der weißen Rathausfassade aus arabischer Zeit, dem von den Christen wieder aufgebauten Kastell und zum Parador mit großartigem Ausblick sollte man sich schon gönnen, bevor es weiter über Medina Sidonia (C343), aus phönizisch-arabischer Zeit, zurück an den Atlantik (C346) geht.
In La Bartossa (Campingplatz) gönnen wir uns ein kurzes Badevergnügen im Meer bevor es auf der N340 weitergeht zu dem sehenswerten Ort Vejer de la Frontera, der als Conjunto Histórica-Artistico unter Denkmalschutz steht. In der Provinz Malaga liegt Tarifa, der südlichste Ort Spaniens und an der schmalsten Stelle der Straße von Gibraltar gelegen, führt uns der Weg weiter zur Hafenstadt Algesciras. Von hier fahren die Fähren nach Tanger in Marokko und zur spanischen Exklave Ceuta ab und man hat einen schönen Blick auf Gibraltar.

Gibraltar, vom arabischen Jebel al Tariq abgeleitet, hebt sich als 423m Felsen aus dem Meer empor und gehört politisch zu Großbritannien. An der spanisch-britischen Grenze überquert man den Flugplatz, der mittels Platzmangel quer vor dem Felsen angelegt wurde. Der Wechsel vom maurischen Andalusien ins englische Leben ist frappant: Bobbies regeln den Verkehr und statt Tappas gibt’s Fish’n Chips. Die exotische Lage und der zollfreie Einkauf lockt viele Besucher an.
Auf die Upper Rocks kommt man per Fahrzeug oder mit der Seilbahn und kann dort die Aussicht genießen. Desweiteren sind die Affen wohl die unumstrittene Attraktion Gibraltas. Doch Vorsicht ist geboten vor den Affen, die alles mopsen, was nicht niet- und nagelfest ist.

Jetzt fällt die Entscheidung nicht leicht, welchen Weg wir nach Ronda nehmen sollen. Viele Wege sind in der Michelin-Karte als landschaftlich schöne Strecken verzeichnet. Wir entschließen uns weiter an der Küstenstraße des Mittelmeers auf der C340 bis San Piedro de Alcantara zu fahren , um ab und zu einen kleinen Badestopp einlegen zu können. In San Piedro geht es dann über den 1000m hohen Gebirgszug Sierra Bermeja auf der C339 nach Ronda.

Ronda (30.000 Einwohner), auf zwei Felsmassiven gelegen, getrennt durch einen 100 bis 180 m tiefe Schlucht, durch die sich der Rio Guadalevin schlängelt. Das weiße Landstädtchen liegt auf 780m Höhe und galt aufgrund seiner Lage bis ins hohe Mittelalter als uneinnehmbar. 770 Jahre war Ronda eine maurische Festung, davon zeugt das maurische Eingangstor, die Puerto del Almocávar aus dem 13. Jahrhundert, das heute noch steht. 3 Brücken verbinden die beiden Stadtteile La Cuidat und El Mercadillo: Die Brücke Puento Nuevoe ist in Meisterwerk der Architektur aus dem 18. Jahrhundert, die Brücke Puento Viejo entstand 1616 auf arabischen Fundamenten und daneben die Brücke Puento Romano aus dem 14. Jahrhundert, ebenfalls arabischen Ursprungs. In Ronda wurde der spanische Stierkampf erfunden und 1784 wurde auf dem Plaza de Toros die Stierkampfarena eingeweiht.
Da wir in Rondo Dauerregen hatten, haben wir vorwiegend eine „Indoor“- Stadtbesichtigung gemacht, d.h. wir sind von Tappa-Bar zu Tappa-Bar gezogen. Hier gibt es tatsächlich noch zu jedem Getränk ein kleine Leckerei dazu.
Ronda eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für Tagestouren in die Sierra de Ronda und Sierra Ubrique. Hier gibt es die Route der „weißen Dörfer“ wie Zahara del la Sierra, Gaucin, Benadalid, Faraján, Atajate, Olvera, die eingebettet in der wilden, ursprünglichen Landschaft liegen.

Von Ronda geht’s weiter in die Provinz Granada, erst über Algodanales (C339) dann über die N342 nach Granada.

Granada (260.000 Einwohner) war künstlerisches Zentrum zur Zeit der "alten Mauren". Allein ihre malerische Lage mit den im Hintergrund schneebedeckten Bergen der Sierra Nevada und dem höchsten Festlandsberg Spaniens, dem 3482m hohen Mulhácen, macht den Besuch lohnenswert. Hier steht der bedeutendste und älteste Palast dieser Ära, die Alhambra, "die Rote", in der sich der maurische Königspalast befindet. Ihr Name rührt von dem roten Berg, auf dem die Anlage steht. Die Alhambra wurde von der UNESCO als Kulturgut der Menschheit deklariert und ist Spaniens meistbesuchtes Monument. Der Herrschaftssitz war eine Art Königstadt, zu der eine Wehrburg und der Palast und außerdem ausgedehnte Gärten und eine Straße mit Läden gehörten. Sie ist eine verschachtelte Ansammlung von Sälen, Säulenhöfen, Brunnen, Wasserbecken und prunkvollen Gemächern.
Neben dem Besuch der Alhambra, für die man sich einen Tag Zeit gönnen sollte, lohnt natürlich ein Bummel durch die Stadt. Zu erwähnen sei vor allem der Kathedralenbezirk mit königlicher Kapelle, ehemaliger Börse, Madraza und Alcaiceria, dem ehemaligen arabischen Seidenmarkt. Desweiteren lohnt ein Spaziergang durch eines der schönsten Stadtteile von Ganz Andalusien, dem Albacin-Viertel. Hier findet man die Atmosphäre des maurischen Granada.

Von Granada aus lohnt sich ein Abstecher in die Sierra Nevada: Über die GR420 führt eine Straße ins Skigebiet des Mulhacén.
Ein weitere Abstecher lohnt über die N342 nach Guadix zu den Höhlenwohnungen. Hier hat sich die seit prähistorischer Zeit nachgewiesene Wohnform bis heute erhalten. Reizvoll ist der Kontrast der ockerbraunen, erodierten Mondlandschaft und den weißgetünchten Höhlenfassaden. Ca. 17 km weiter von Guadix auf der N324 erreicht man die Renaissanceburg Lacalahorra. Hinter der robusten Festung, ein rechteckiger von vier Türmen flankierter Bau, verbirgt sich ein anmutiger Renaissancepalast.

Granada verlassen wir dann nach Süden auf der N323 bis wir kurz nach Béznar auf die C333 abbiegen. Diese Straße führt über die Sierra Contraviesa bei La Rabita wieder ans Mittelmeer. Bei Adra verlassen wir die Küste schon wieder und folgen der C331 und später der C332 wieder ins Landesinnere über Galacha und dann über die N324 in die Sierra de Los Filabres. Auf der AL872 machen wir einen Abstecher zum Observatorium del Calar Alto.
Einen Ausflug in den Wilden Westen kann man in der Nähe von Tabernes in Mini Holywood machen, wo die C3326 auf die N349 trifft. In den 60er Jahren wurde hier ein Kulissendorf für die Italo-Western zusammengezimmert, wo Clint Eastwood und Lee van Cleef ihre Colts vor der Kamera zückten. Von dort ist man schnell an der Küste in Almeria und über die N344 geht’s in die Sierra Alhamilla nach Nijar, einem weißen Ort mit moriskischer Struktur.
Von Los Yesos lohnt eine Rundfahrt in die Sierra Filabres auf den in der Michelinkarte eingezeichneten grünen Sträßchen.
Zurück auf der N340 sollte man noch den hübschen andalusischen Ort Mojocar besuchen, der allerdings mittlerweile touristisch geprägt ist.

Wir verlassen Andalusien und machen einen Stopp in Benidorm, wo man das krasse Touristenleben in Hochhausbettenburgen besichtigen kann. Krasser und schlimmer kann der Gegensatz zu der ländlichen Idylle in Andalusien nicht sein.

Unser nächster Stopp auf dem Weg nach Norden ist Barcelona. Diese Stadt hat viel zu bieten, vor allem Gaudis Hinterlassenschaften sind allgegenwärtig. Besonders lohnt der Besuch der Kathedrale Sagrada Familia, ein Meisterwerk der Architektur und noch immer unvollendet, da man sich nicht einig ist, wie man Gaudis Werk beenden soll. Sein Park Güell ist ebenfalls ein Augenschmaus, sowie einige Wohnhäuser, die Gaudi ebenfalls in seinem eigenwilligen Stil erbauen lies.

Von Barcelona sind es nur noch ca. 150 km bis Perpignan, wo wir wieder in den Auto-Reisezug einsteigen, um ausgeruht nach Frankfurt zu gelangen. Die 80 km von Neuisenburg bis Heidelberg fahren wir im Schneeregen zurück und sind froh, dass uns dies auf den ca. 1000km von Perpignan bis Heidelberg erspart wurde.