Anreise down

Die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug erfolgt am Besten von Genua mit der Mittelmeerfähre nach Tunis. Mit dem Auto ist eine Reservierung in der Hochsaison zwingend erforderlich, für das Motorrad ist dies nicht unbedingt notwendig. Die Preise sind günstiger, wenn man die Fahrkarten in Genua am Hafen direkt kauft.
Auch von Merseille aus verkehren mehrmals die Woche Fähren nach Tunis, allerdings ist hier die Anfahrt erheblich länger.

Genua - Tunis mit SNCM 1-3 mal wöchentlich ca. 19Std.

Genua - Tunis mit La compagnie tunisienne de navigation (CTN) bis 3 mal wöchentl. 24Std.

Merseille - Tunis mit SNCM 1-2 mal wöchentlich ca. 20Std.

Merseille - Tunis mit La compagnie tunisienne de navigation (CTN) bis 3 mal wöchentl. 24Std.

Einreise up down

Für die Einreise nach Tunesien braucht man nur einen Personalausweis oder einen gültigen Reisepass. Deutsche Touristen dürfen sich damit vier Monate in Tunesien aufhalten. Für das eigene Fahrzeug wird der internationale Führerschein verlangt. Ein Carnet de Passage ist nicht erforderlich.

Unterkunft up down

Campingplätze sind in den meisten Orten vorhanden, teilweise haben wir auf einfache Hotels zurückgegriffen. Informationen hierzu findet man in unserer Routenbeschreibung und im Reiseführer von Reise Know How.

Klima up down

In Tunesien herrscht ein warmes, gemäßigtes Mittelmeerklima mit heißen Sommern und milden Wintern vor. Der Regen bleibt weitgehend auf den Winter beschränkt. Die Niederschlagsmenge ist im allgemeinen gering.
Beste Reisezeiten sind das Frühjahr und der Herbst.

Motorrad / Tanken up down

In allen größeren Ortschaften und Städten ist die Benzinversorgung kein Problem. Lediglich im Süden sollte man auf ausreichend Benzin achten und stets tanken, wenn sich eine Tankstelle findet. Ersatzkanister sind erforderlich für den Trip nach Khsar Ghilane.

Die Reise wurde mit einer völlig serienmäßen BMW R80GS mit Metzeler Enduro 3 Bereifung durchgeführt. Für die Fahrt nach Khsar Gilane wäre ein größerer Tank und geländetauglichere Bereifung von Vorteil gewesen.

Essen up down

Couscous ist das tunesische Nationalgericht. Es besteht aus gedünstetem und gewürztem Weizengrieß, der mit Gemüse und Fleisch zubereitet wird. Es gibt zahlreiche Zubereitungsarten für Couscous. Weitere traditionelle Gerichte sind Brick (ein dünner, gebratener Teig, mit einem Ei, gekochtem Gemüse und Thunfisch gefüllt) und Tajine (ein langsam gekochter Eintopf mit Gemüse und Fleisch). Lamm und Huhn sind die beliebtesten Fleischsorten, und an der Küste ist Fisch sehr verbreitet. In der tunesischen Küche werden häufig Tomaten, Kartoffeln, Zwiebeln, Oliven und Paprika verwendet. Zu den Obstsorten, die auf den Märkten angeboten werden, gehören Datteln, Orangen, Aprikosen, Wassermelonen, Nektarinen und Kaktusfrüchte (Hindi, der “Sultan aller Früchte”). Alkohol und Schweinefleisch sind im Islam zwar verboten, in den großen Städten und den Tourismusgebieten wird jedoch Alkohol verkauft.

Traditionellerweise essen Tunesier mit den Fingern von einem gemeinsamen Teller und benutzen Brot, um Saucen und Essen aufzunehmen. Die westliche Art, von getrennten Tellern und mit Besteck zu essen, ist jedoch ebenso üblich. In einigen traditionsbewussten Familien sitzt man zum Essen auf dem Boden um einen niedrigen Holztisch herum. Ein Gastgeber besteht im Allgemeinen darauf, dass die Gäste einen zweiten oder dritten Nachschlag nehmen. Die Höflichkeit gebietet es den Gästen, diese anzunehmen. Wenn man satt ist, zeigt man mit dem Wort el-Hamdullah (“Gott sei Dank”), dass die Mahlzeit geschmeckt hat. In Restaurants ist in der Rechnung meist eine Servicegebühr enthalten.

Die besten und günstigsten Gerichte erhält man in den einfachen, zumeist nur von Einheimischen besuchten Restaurants.

Kleidung up down

Wir sind in einem islamischen Land und entsprechend sollte hier auch die Bekleidung sein:

Für die Männer: keine kurzen Hosen und Muskel-Shirts.
Für die Frauen: weite Kleidung mit mindestens halblangen Ärmeln und langen Hosen.

Gesundheit up down

Ein Impfschutz gegen Tetanus, Polio, Diphtherie, Hepatitis A (+B) und Typhus wäre sinnvoll. Ansonsten darauf achten, dass das Essen gekocht, geschält oder gewaschen ist. Wasser sollte nur aus gekauften Wasserflaschen zu sich genommen werden. Ansonsten abkochen oder durch den Katadyn-Filter jagen.

Literatur up down
Karten up down

Adressen up down

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